Evonik nimmt 2026 Methanol-Pipeline in Betrieb – erwartet 70 % Emissionsreduktion
2026-06-28 16:53
Merken

de.wedoany.com-Bericht: Evonik stärkt mit einem neuen Methanol-Versorgungssystem seine langfristige Rohstoffsicherung, um das europäische Methionin-Produktionsnetz zu stabilisieren und Emissionen zu senken. Das Unternehmen arbeitet mit der Lülsdorf Functional Solutions GmbH, der Röhm GmbH sowie dem Infrastrukturunternehmen SYNEQT Pipelines zusammen, um eine dedizierte Fernleitung zwischen Lülsdorf und Wesseling zu errichten.

Die Pipeline, die im Juni 2026 in Betrieb genommen wird, verbindet die gemeinsame regionale Lager- und Logistikinfrastruktur direkt mit Evoniks Produktionsstandort. Das über Lülsdorf importierte Methanol fließt nun über die neue Leitung direkt nach Wesseling und schafft so eine effizientere, integrierte Lieferkette für Evonik und Röhm.

Norbert Steier, Leiter Produktion und Technologie der Evonik-Geschäftseinheit Tierernährung, erklärte: „Diese gemeinsame Lösung wirkt in drei Bereichen: Sie sichert die langfristige Methanolversorgung des Standorts Wesseling, reduziert Scope-3-Emissionen und schafft Möglichkeiten für den künftigen Bezug von grünem Methanol.“ Evonik investiert einen hohen zweistelligen Millionenbetrag in das Projekt. Das Unternehmen gibt an, dass dies die Versorgungssicherheit erhöht und gleichzeitig die Umweltbilanz verbessert. Im Vergleich zu den zuvor verwendeten erdölbasierten Rohstoffen wird die künftige Nutzung von erdgasbasiertem Methanol voraussichtlich zu einer Reduzierung der CO₂-Emissionen um rund 70 % führen.

Dieser Artikel wurde von Wedoany übersetzt und bearbeitet. Bei jeglicher Zitierung oder Nutzung durch künstliche Intelligenz (KI) ist die Quellenangabe „Wedoany“ zwingend vorgeschrieben. Sollten Urheberrechtsverletzungen oder andere Probleme vorliegen, bitten wir Sie, uns unverzüglich zu benachrichtigen. Wir werden den entsprechenden Inhalt umgehend anpassen oder löschen.

E-Mail: news@wedoany.com