Am 27. genehmigte die japanische Atomenergiebehörde einen Managementplan für den ersten Block des Kernkraftwerks Takahama (Präfektur Fukui) der Kansai Electric Power Company mit einer Betriebsdauer von bis zu 60 Jahren. Dies ist ein damit verbundenes Verfahren aufgrund der Implementierung des neuen Systems im Juni dieses Jahres. Es ist das erste Mal im Land, dass der Betrieb für die Dauer von 60 Jahren genehmigt wurde. Takahama Block 1 ging 1974 in Betrieb und ist das älteste Kernkraftwerk des Landes.

Wenn ein Kernkraftwerk, das seit mehr als 30 Jahren in Betrieb ist, weiterbetrieben werden soll, müssen die betroffenen Unternehmen nach dem neuen System alle zehn Jahre einen Managementplan ausarbeiten und die Genehmigung der Regulierungskommission einholen. Während die derzeitige Regelung eine maximale Betriebsdauer von 60 Jahren vorsieht, ist es mit der neuen Regelung möglich, diese 60 Jahre zu überschreiten.
Auch für den Betrieb von Block 1 in Takahama ist unter dem derzeitigen System eine Laufzeit von 60 Jahren genehmigt.
Der Plan bestätigte die Stabilität der Betonstrukturen und Reaktoren und umfasste notwendige Maßnahmen zum Alterungsmanagement sowie Gegenmaßnahmen bei Produktionsstopps für Teile und Ausrüstung.
Darüber hinaus genehmigte die Regulierungskommission am 27. auch die Managementpläne für den 50-jährigen Betrieb von Block 3 Mihama von Kanden Electric Power (Präfektur Fukui) und den 40-jährigen Betrieb von Block 3 Ikata von Shikoku Electric Power (Präfektur Ehime).









