Landwirte in Stawropol praktizieren konservierende Bodenbearbeitung und Direktsaat
2026-06-29 15:00
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de.wedoany.com-Bericht: Die konservierende Bodenbearbeitung wird von Landwirten im Rajon Petrowskoje der Region Stawropol erfolgreich praktiziert. Diese Methode verzichtet auf das traditionelle tiefe Pflügen und minimiert mechanische Eingriffe in die Bodenoberfläche. Das Kernprinzip lautet: „Den Boden so wenig wie möglich stören.“

Konservierende Bodenbearbeitung: Praxisbeispiel der Landwirte in Stawropol - Bild

Am 19. Juni fand im Rajon Petrowskoje der Region Stawropol eine Vor-Ort-Besprechung mit den Verantwortlichen der landwirtschaftlichen Betriebe statt. In diesem Jahr werden die Landwirte auf einer Fläche von über 24.700 Hektar Getreide und Hülsenfrüchte ernten.

Im Rahmen der Besprechung wurde der Betrieb von S. S. Wodopjanowa im Dorf Nossatschew besichtigt. Dieser Betrieb wendet seit 2014 die Direktsaatmethode (No-Till) an, um die Bodenstruktur zu erhalten und Erosion zu reduzieren. Der Betrieb verwendet hochwertiges Elitesaatgut und moderne Sätechnik. Nach den starken Niederschlägen im Mai und Juni wurden die Pläne für Pflanzenschutz und Düngung angepasst, wobei flüssige Stickstoffdünger in Kombination mit Fungiziden und Herbiziden eingesetzt wurden. Derzeit entwickeln sich die Kulturen normal.

Da der Boden nicht gestört wird, haben die Direktsaatflächen eine poröse, schwammartige Struktur. Bei Starkregen können diese Flächen innerhalb einer Stunde unschädlich bis zu 100–150 Millimeter Niederschlag aufnehmen und speichern, während konventionell gepflügte Flächen zu Staunässe und Wasserabfluss neigen. Das gespeicherte Wasser ermöglicht es den Kulturen, eine vollständige Trockenperiode von 2–3 Monaten ohne Ertragseinbußen zu überstehen. Darüber hinaus spart die Direktsaat erheblich Treibstoff.

Ebenfalls besichtigt wurde der Betrieb von L. A. Tschernigowski entlang der Straße Swetlograd–Blagodatnoje. Dieser Betrieb arbeitet mit einem traditionellen Anbausystem, hat jedoch Elemente der Minimalbodenbearbeitung eingeführt. Seit 2005 trägt der Betrieb den Titel „Betrieb mit hohem Niveau der Landwirtschaftskultur“.

Alle Teilnehmer der Besprechung waren sich einig, dass bis zum Jahr 2026 diejenigen Betriebe und Unternehmen die Nase vorn haben werden, die angesichts der diesjährigen Frühjahrswetterbedingungen den Pflanzenschutz und die Düngung ihrer Kulturen rechtzeitig und sinnvoll organisiert haben.

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