de.wedoany.com-Bericht: InfraCo schlägt den Bau eines landesweiten Glasfaser-Ringsystems im Wert von 125 Milliarden US-Dollar vor, um die nationale Sicherheit der USA vor Angriffen ausländischer Gegner zu schützen. Die 501(c)(4)-Non-Profit-Organisation plant, sich nächste Woche mit dem Verkehrsministerium zu treffen, um die Umsetzung des „President Donald J. Trump Digital Security and Information Highway Act“ voranzutreiben.
Der Vorschlag sieht vor, in einem beschleunigten Fünfjahreszeitraum durch enge Zusammenarbeit mehrerer Interessengruppen ein Glasfasernetz aufzubauen, das theoretisch nicht anfällig für Angriffe ausländischer Gegner ist. Vince Aragona, Gründer der InfraCo-Muttergesellschaft Neo Network Development LLC, erklärte, dass dieses ehrgeizige Vorhaben ein öffentlich-privates Partnerschaftsmodell erfordere, das Steuergelder und Private-Equity-Investitionen kombiniert. Unternehmen, die das Netz nutzen, könnten Miete zahlen, um Steuererhöhungen oder wiederholte Subventionen zu vermeiden.
Aragona nannte einige potenzielle Bedenken, darunter die Möglichkeit, dass China bei gleichzeitiger Wahrung seiner eigenen Sicherheit auf kritische Internet-Infrastruktur abzielen könnte. Laut einem Bericht der US-China Economic and Security Review Commission aus dem Jahr 2025 verfügt China seit 2017 über ein eigenes inländisches Backup-Netz, das mittlerweile 80 Städte verbindet und eine Gesamtlänge von über 6.200 Meilen sicherer Glasfaser umfasst. Bradford Higgins, ehemaliger Finanzvorstand des Außenministeriums und Vorstandsvorsitzender von Neo Network, sagte gegenüber dem „Daily Caller“, dass seit 25 Jahren klar sei, dass China signalisiert habe, im Konfliktfall die Kommunikations- und Stromsysteme der USA lahmzulegen – es sei keine Frage des „Ob“, sondern der Art und Weise, wie die USA angegriffen würden.
Joel Thayer, Direktor des Digital Progress Institute, ist der Ansicht, dass das neue Netz ein guter erster Schritt sei, aber allein nicht die nationalen Cybersicherheitslücken schließen könne. Er erklärte, dass die Verlagerung von Regierungsdatenverkehr auf dedizierte Glasfaser zwar einige Risiken verringern könne, die meisten Einbrüche jedoch über Personen, Passwörter und die Enden der Systeme erfolgten, nicht über unterirdische Kabel.









