SpaceX testet EchoStar-Spektrum für Direct-to-Cell-Satelliten
2026-06-30 11:54
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de.wedoany.com-Bericht: SpaceX hat mit Tests des neu von EchoStar erworbenen Spektrums begonnen, um seine nächste Generation von Direct-to-Cell-Satelliten zu unterstützen. Dieser Schritt festigt die bedeutende Position von SpaceX im Bereich der Satelliten-Direktverbindung für Mobilfunk weiter.

SpaceX Starship-Rakete startet

Die Tests umfassen das AWS-3 ungepaarte Band, das AWS-H-Band und das 2-GHz-MSS-Band. Die entsprechenden Anträge wurden bei der US-amerikanischen Federal Communications Commission (FCC) eingereicht. Die Übernahme des Spektrums von EchoStar durch SpaceX wurde im Mai 2026 genehmigt, was die hohe Dringlichkeit des Projekts für den CEO des Unternehmens, Elon Musk, unterstreicht.

SpaceX nutzt das EchoStar-Spektrum, um die V2-Direct-to-Cell-Satelliten zu testen. Diese neue Satellitengeneration unterstützt Breitbanddaten und Internet-der-Dinge (IoT)-Verbindungen und übertrifft damit die Leistung der aktuellen Version, die nur SMS und leichte Datenübertragung unterstützt. SpaceX hat von EchoStar 40 MHz des AWS-4-Spektrums, 10 MHz des AWS-H-Bandes, 15 MHz des ungepaarten AWS-3-Spektrums sowie zwei Lizenzen erhalten, die kürzlich bei der AWS-3-Auktion gewonnen wurden. Es wird erwartet, dass Mobiltelefone, die diese Frequenzen unterstützen, Ende dieses Jahres oder im nächsten Jahr auf den Markt kommen.

Die V2-Satelliten werden dieses EchoStar-Spektrum voll ausschöpfen, um ein LTE-ähnliches Erlebnis zu bieten. In den meisten Umgebungen wird dies eine vollständige 5G-Verbindung ermöglichen, deren Erlebnis mit aktuellen terrestrischen LTE-Diensten vergleichbar ist. SpaceX wird mit Mobilfunknetzbetreibern zusammenarbeiten, um diese Satelliten zur Ergänzung hochkapazitiver terrestrischer 5G-Netze einzusetzen.

SpaceX arbeitet mit Mobiltelefonherstellern zusammen, um die Unterstützung für diese Frequenzen zu erhöhen. Qualcomm hat als erster gehandelt und liefert ab der zweiten Jahreshälfte 2026 die X105 5G-Modem-RF-Chips aus. Allerdings wird SpaceX erst 2027 mit dem Einsatz der V2-Satelliten mithilfe der Starship-Rakete beginnen.

Während die aktuelle Generation (V1) eine freie Sicht zum Himmel benötigt, soll die nächste Generation auch in Innenräumen funktionieren. Obwohl diese Behauptung noch zu verifizieren ist, stellt diese Entwicklung einen bedeutenden Fortschritt in der Direct-to-Cell-Technologie dar. Musk räumte ein, dass SpaceX die Mobilfunkbetreiber nicht so schnell besiegen werde, da diese über enorme Spektrumsressourcen verfügen. Das ultimative Ziel von Starlink Mobile ist es, mehr Kunden zu erreichen. SpaceX hat kürzlich auch den Wunsch geäußert, ein eigenes terrestrisches Netzwerk aufzubauen, und es gibt Spekulationen über eine mögliche Zusammenarbeit mit Charter.

Die Kontrolle über dieses Spektrum und die neue Satellitengeneration festigt die Position von SpaceX als wichtigstem Akteur im Direct-to-Cell-Bereich. Dieser Schritt sendet auch ein Signal an AT&T, T-Mobile und Verizon: Der Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt wird zunehmend intensiver. Da die Tests bereits begonnen haben, demonstriert SpaceX seine Entschlossenheit, die Art und Weise der Mobilfunkvernetzung zu verändern, ohne sich vollständig auf traditionelle terrestrische Infrastruktur zu verlassen.

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