de.wedoany.com-Bericht: Der peruanische Minister für Energie und Bergbau (MINEM), Juan Carlos Liu Yonsen, gab bekannt, dass der Hafen Paita in der Region Piura als spezifisches geografisches Gebiet für den Bau eines dezentralen petrochemischen Komplexes ausgewiesen wird. Dieser Schritt zielt darauf ab, neue Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten im Norden Perus zu schaffen.
Liu Yonsen erläuterte, dass das Projekt die Industrialisierung des im Norden geförderten Erdgases ermöglichen und durch die Förderung der Düngemittelproduktion einen Mehrwert schaffen werde. Dies sei entscheidend für die Ernährungssicherheit und die Stärkung der Produktionsketten und werde Piura sowie andere Regionen begünstigen. Er wies darauf hin, dass der Provinzrat von Piura der peruanischen Ingenieurkammer (CIP-PIURA) vorgeschlagen habe, Piura als für die petrochemische Industrie geeignete Region zu bewerten. Das Gebiet verfüge über die wirtschaftlichen, territorialen und ökologischen Voraussetzungen, um diese Ausweisung voranzutreiben.
Liu Yonsen fügte hinzu, dass die Nutzung von Erdgas durch die petrochemische Industrie Investitionen von über 1 Milliarde US-Dollar (US$ 1 Mrd.) mit sich bringen werde. Der strategische Standortvorteil von Paita liege in seinem Hafen und Logistikkorridor, den für die Industrie verfügbaren Flächen sowie der Nähe zu den Agrarmärkten entlang des Korridors Chimbote–Tumbes. Er erklärte, dass Paita über Erdgas verfüge, das als Rohstoff für petrochemische Projekte im industriellen Maßstab dienen könne. Die Entwicklung eines petrochemischen Zentrums in Piura trage zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei, erhöhe die Steuereinnahmen und verringere die Abhängigkeit von Düngemittelimporten.
Er ergänzte, dass das Projekt die Bildung eines Ökosystems fördern werde, das die Entwicklung des petrochemischen Zentrums begünstige, wichtige Wirtschaftsaktivitäten wie Landwirtschaft, Bergbau und Energie vorantreibe, Investitionen anziehe und die Abhängigkeit von Importen verringere, während gleichzeitig die großflächige Nutzung von Erdgas und die industrielle Entwicklung gefördert würden. Er betonte, dass Paita an das Erdgasnetz im Nordwesten Perus angebunden sei, in der Nähe bestehender und geplanter Energie-infrastruktur sowie der mit den nördlichen Blöcken verbundenen Produktionsgebiete liege, was eine wichtige Grundlage für die dauerhafte Versorgung der zukünftigen petrochemischen Industrie biete.
Das peruanische Ministerium für Energie und Bergbau wird im Rahmen seiner Zuständigkeiten die Schaffung dieses dezentralen petrochemischen Komplexes vorantreiben, indem es das aus Erdgas gewonnene Methan und Ethan nutzt. Diese Rohstoffe können zur Entwicklung von Industrieketten mit höherer Wertschöpfung eingesetzt werden, etwa zur Herstellung von Düngemitteln, Kunststoffen sowie anderen chemischen und industriellen Produkten.









