de.wedoany.com-Bericht: Elea Data Centers hat in Zusammenarbeit mit AXIA Energia das erste KI-neutrale Rechenzentrum (BEL1) im Amazonasgebiet in Belém, Bundesstaat Pará, Brasilien, angekündigt. Die Anlage soll im zweiten Quartal 2027 in Betrieb gehen, mit einer Anfangskapazität von 7,5 Megawatt. Sie hat bereits die Nachfrage eines großen Ankerkunden gesichert, und die potenzielle Erweiterungskapazität in zukünftigen Phasen kann bis zu 100 Megawatt betragen. Elea wird für den Betrieb der Anlage verantwortlich sein, während AXIA das Projekt zu 100 % mit erneuerbarer Energie versorgt. Die Anlage wird ihren Strombedarf zu 100 % über Stromabnahmeverträge aus erneuerbaren Quellen decken.

Das Rechenzentrum wird in der Nähe des von AXIA betriebenen Hochspannungsumspannwerks Miramar errichtet, was eine hohe Energiezuverlässigkeit, Flexibilität für zukünftige Erweiterungen und eine höhere Betriebseffizienz gewährleistet. Alessandro Lombardi, CEO und Gründer von Elea Data Centers, erklärte, dass das Projekt im Jahr 2024 begann, als Belém als Austragungsort der COP30 bestätigt wurde, was das Potenzial der Region zur Anziehung struktureller und nachhaltiger Investitionen stärkte. Die nördliche Region werde durch die Bereitstellung einer alternativen Route nach Fortaleza eine grundlegende Rolle im brasilianischen digitalen Ökosystem spielen, zur Verringerung digitaler Ungleichheiten beitragen und die regionale Wettbewerbsfähigkeit steigern. BEL1 werde ein Vermächtnis der COP30 sein. Das BEL1-Projekt umfasst die Kommerzialisierungs- und Grundstücksbereiche von AXIA, wodurch dieses Energieunternehmen eine herausragende Position im wachsenden Rechenzentrumsmarkt des Landes einnimmt. Ítalo Freitas, Vizepräsident für Kommerzialisierung und Energielösungen bei AXIA, wies darauf hin, dass AXIA als das größte Unternehmen für 100 % erneuerbare Energie auf der Südhalbkugel über ein starkes Portfolio verfüge, um Unternehmen dieser Größenordnung eine zuverlässige, nachhaltige Energieversorgung zu garantieren, die Konnektivität zu erweitern und Investitionen anzuziehen, die die wirtschaftliche Entwicklung der Amazonasregion vorantreiben.
Aus Sicht der Konnektivität nimmt Belém eine strategische Position ein und dient als ergänzende und resiliente Route zum Knotenpunkt Fortaleza. Die Stadt ist über die Informationskanäle des Programms „Vernetzung des Nordens“ in das Konnektivitätsnetz der nördlichen Region eingebunden, und ihre Bedeutung wird durch die Anbindung der Küstenglasfaserroute an internationale Systeme, die Europa mit Lateinamerika verbinden, weiter gesteigert. Diese Kombination stärkt die Routing-Diversität, erhöht die Resilienz der digitalen Infrastruktur Brasiliens und macht Belém zu einem neuen strategischen Knotenpunkt für die digitale Wirtschaft im Amazonasgebiet.









