de.wedoany.com-Bericht: Der britische schwimmende Offshore-Windpark Gwynt Glas in der Keltischen See hat offiziell das Verfahren zur Umweltverträglichkeitsprüfung eingeleitet. Die Projektentwickler haben dem britischen Planungsinspektorat (Planning Inspectorate, PINS), der walisischen Umweltbehörde Natural Resources Wales und der Meeresmanagementorganisation (Marine Management Organisation) einen Scoping-Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) vorgelegt. Darin werden die in die UVP einzubeziehenden Themen und Methoden vorgestellt, um Feedback von Interessengruppen einzuholen. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse sollen die spätere Genehmigungsbeantragung für den schwimmenden Offshore-Windpark unterstützen.

Das Projekt Gwynt Glas ist mit einer geplanten installierten Leistung von 1,5 GW ein national bedeutendes Infrastrukturprojekt (Nationally Significant Infrastructure Project) und erfordert für den Bau eine Entwicklungsgenehmigungsverordnung (Development Consent Order, DCO) sowie eine Meereslizenz. Das Projekt wird von einem Joint Venture zwischen EDF Power Solutions und ESB entwickelt, wobei DP Energy als exklusiver Entwicklungspartner fungiert. Die Entwickler gaben an, dass die öffentlichen Konsultationen voraussichtlich im Herbst 2026 stattfinden werden.
Im November 2025 beauftragte Gwynt Glas Haskoning mit der Leitung des UVP-Verfahrens, während NASH Maritime die Schifffahrts- und Navigationsbewertung übernimmt. Das Projekt hat im Rahmen der 5. Runde der schwimmenden Offshore-Windpark-Pachtvergabe der Crown Estate einen Meeresbodenpachtvertrag über 1,5 GW erhalten und im Oktober 2025 den Pachtvertrag (Agreement for Lease) unterzeichnet.









