de.wedoany.com-Bericht: Der chilenische Nationale Geologie- und Bergbaudienst (Servicio Nacional de Geología y Minería, Sernageomin) und die Päpstliche Katholische Universität von Valparaíso (Pontificia Universidad Católica de Valparaíso, PUCV) haben kürzlich eine Arbeitssitzung abgehalten. Als gemeinsame Durchführungsorganisation des E700-Digitalprojekts beteiligte sich die PUCV an der Überprüfung des Fortschritts des zweiten Meilensteins des Projekts. Ziel des Projekts ist es, durch die Entwicklung digitaler Werkzeuge eine moderne Verwaltung von geologischen und bergbaulichen Katastropheninformationen zu ermöglichen.

Fachleute der dem Sernageomin unterstellten Nationalen Beobachtungsstelle für geologische und bergbauliche Katastrophen bewerteten in der Sitzung den aktuellen Stand der entsprechenden Entwicklungsarbeiten und koordinierten die nachfolgenden Projektphasen. In der Sitzung wurde der von den Wissenschaftlern Vinicius Minatogawa, Gabriel Villavicencio, Jorge Rojas und Gabriel Hermosilla erstellte Vorschlag für die Datenmodellstruktur geprüft. Diese Arbeit wird die Digitalisierung des E700-Formulars vorantreiben und die Prozesse der Informationserfassung, -speicherung und -analyse optimieren.
In der Sitzung wurde außerdem die von Abraham Carroza, Alan Prado und Simón Palma entwickelte Datenvisualisierungsplattform (in Form eines Dashboards) vorgestellt. Dieses Werkzeug ermöglicht die Abfrage und Analyse der über die digitalen Formulare gesammelten Informationen und erleichtert die Nachverfolgung der erfassten Daten. Gleichzeitig wurden die Fortschritte beim Datenmodell des Geografischen Informationssystems (GIS) überprüft, dessen Entwicklung vom Geografen Emilio Bustos geleitet wird. Dies wird die geografische Referenzierung der projektrelevanten Lagerstätten und Ereignisse verbessern und räumliche Analysewerkzeuge zur Unterstützung der technischen Verwaltung des Dienstes integrieren.
Hinsichtlich der Entwicklung von Lösungen der künstlichen Intelligenz stellten Gabriel Olmos und Giovanni Cocca die Retrieval-Augmented Generation (RAG)-Architektur und maschinelle Lernmodelle vor. Diese Werkzeuge werden die Verarbeitung von Fachinformationen verbessern und neue Funktionen der Beobachtungsstelle unterstützen. Fachleute von Sernageomin besichtigten zudem die Räumlichkeiten für die Installation der Rechner-infrastruktur, die die nachfolgenden Projektphasen unterstützen wird. Das Projekt sieht die Entwicklung eines virtuellen Assistenten sowie einer Plattform zur Überwachung des landesweiten Registers von Tailings-Deponien mittels maschineller Lerntechniken vor. Diese Lösungen tragen zur Analyse und Verwaltung technischer Informationen bei.
Der nationale stellvertretende Direktor von Sernageomin, Mauricio Lorca, erklärte, dass das Projekt Teil des vom Dienst vorangetriebenen Modernisierungsprozesses sei, der auf die Stärkung der institutionellen Kapazitäten abziele. Er betonte, dass die Einführung neuer Technologien die Verwaltung geologischer und bergbaulicher Informationen optimieren und deren Analyse und Verfügbarkeit zur Unterstützung von Entscheidungen fördern werde. Das Projekt spiegelt die Zusammenarbeit zwischen dem öffentlichen Sektor und der Wissenschaft wider, die darauf abzielt, Werkzeuge zur Stärkung der technischen Kapazitäten von Sernageomin zu entwickeln und einen Beitrag zum nationalen Risikomanagement und zu Bergbauaktivitäten zu leisten. Das E700-Digitalprojekt plant die Entwicklung einer Reihe von Werkzeugen, darunter die Digitalisierung von Formularen, Datenverwaltung und -visualisierung, Georaumanalyse sowie KI-basierte Lösungen, um die Arbeit der Nationalen Beobachtungsstelle für geologische und bergbauliche Katastrophen zu stärken und technische Informationen zeitnaher für die institutionelle Verwaltung bereitzustellen.










