Chinas Lenovo bringt neue Sicherheitsdienste gegen KI-Risiken auf den Markt
2026-07-03 11:48
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de.wedoany.com-Bericht: Lenovo kündigt die Ausweitung seines globalen Sicherheitsdienstleistungsangebots an, das sich auf einen einzigen Verantwortungspunkt für das Management der Cyber-Resilienz konzentriert, um den durch Künstliche Intelligenz verursachten Sicherheitsrisiken zu begegnen. Eine von Lenovo zitierte Studie zeigt, dass 90 % der IT-Verantwortlichen der Meinung sind, dass ihre Organisation bei der Abwehr KI-gesteuerter Bedrohungen nicht ausreichend gerüstet ist, was die Notwendigkeit einer verstärkten Cyber-Resilienzstrategie unterstreicht.

Lenovo stärkt Cyber-Resilienz gegen KI-Bedrohungen

Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz eröffnet Unternehmen neue Chancen, erhöht aber auch die Komplexität von Cybersicherheitsrisiken. Lenovo gibt an, dass sein neues Konzept Geräte, Schutztechnologien, verwaltete Dienste sowie Partnerschaften mit Herstellern und Lieferanten in einem einzigen Betriebsmodell integriert. Laut Lenovo kann dieser Ansatz Systemausfälle um bis zu 50 % reduzieren und die Kosten für die Behebung von Vorfällen um bis zu 40 % senken.

Trotz steigender Investitionen in Cybersicherheitslösungen ist Lenovo der Ansicht, dass viele Organisationen weiterhin unter Problemen leiden, die durch die Verteilung der Verantwortung auf mehrere Anbieter und Plattformen entstehen. Diese Fragmentierung behindert die Koordination von Angriffsabwehrmaßnahmen, erschwert die Risikotransparenz und kann den Wiederherstellungsprozess verlangsamen. Rakshit Ghura, Vice President und General Manager für digitale Arbeitsplatzlösungen bei Lenovo, erklärte, dass Sicherheitsverantwortliche mehr Vertrauen in den Schutz von Mitarbeitern, Geräten und Daten sowie klar definierte Verantwortlichkeiten im Falle eines Vorfalls benötigen.

Im Rahmen dieser Ausweitung führt Lenovo den Lenovo Absolute Security Service ein, eine vollständig verwaltete, umfassende Resilienzlösung. Dieser Dienst soll die Wirksamkeit kritischer Sicherheitskontrollen in verteilten Arbeitsumgebungen aufrechterhalten, ohne die operative Belastung der internen IT-Abteilungen zu erhöhen. Die Lösung verfügt über die Fähigkeit, Sicherheitskontrollen nach einer Unterbrechung oder einem Ausfall automatisch wiederherzustellen, wodurch der Bedarf an manuellen Eingriffen reduziert wird. Darüber hinaus wird sie durch das globale Sicherheitsoperationszentrum (SOC) von Lenovo unterstützt, das rund um die Uhr, 365 Tage im Jahr, Bedrohungen überwacht und Reaktionen koordiniert.

Lenovo führt außerdem Lenovo ThinkShield TraceLock ein, eine in Zusammenarbeit mit Absolute Security entwickelte Lösung, die die Transparenz und Kontrolle über verlorene, gestohlene oder offline befindliche Geräte verbessert. Im Gegensatz zu vielen herkömmlichen Endpunktverwaltungs- und Schutzwerkzeugen, die auf Netzwerkverbindungen oder ein aktives Betriebssystem angewiesen sind, integriert TraceLock mobile Konnektivität und ermöglicht so die Ortung, Sperrung und Fernlöschung von Geräten, selbst wenn diese sich nicht im Unternehmensnetzwerk befinden. Die Lösung richtet sich insbesondere an regulierte Branchen wie das Gesundheitswesen, Finanzdienstleistungen und die öffentliche Verwaltung. Lenovo gibt an, dass ThinkShield TraceLock ab dem 1. Juli auf ausgewählten ThinkPad-Geräten verfügbar sein wird.

Die neue Strategie von Lenovo stützt sich auf ein Cyber-Resilienz-Framework, das Bereiche wie Identitäts- und Zugriffsmanagement, Datenschutz, erweiterte Erkennungs- und Reaktionsfähigkeiten, Risikomanagement und Sicherheit in KI-Umgebungen abdeckt. Lenovo setzt auf ein Technologie-Ökosystem mit Partnern wie Microsoft, Google, Cisco, SentinelOne, Veeam und Absolute. Ziel ist es, durch einen einzigen Ansprechpartner ein koordiniertes Sicherheitsmanagement zu bieten, die Betriebskomplexität zu reduzieren und es Unternehmen zu ermöglichen, sich auf ihre digitalen Transformationsinitiativen zu konzentrieren.

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