de.wedoany.com-Bericht: Die Reederei CMA CGM hat die Anpassung der Hochsaison-Zuschläge (PSS) für Containerfracht von China in mehrere Märkte Westafrikas angekündigt.

Die neuen Regelungen treten am 6. Juli 2026 mit dem Datum der Verladung an Bord in Kraft. Für bestimmte geografische Gebiete werden neue spezifische Gebühren eingeführt, während gleichzeitig die bisherigen Zuschläge für andere Bestimmungsorte in der Region entfallen.
Für Trockengut- und Kühlcontainerfracht von jedem chinesischen Hafen in die nordwestafrikanische Region wird ein Zuschlag von 200 USD pro TEU erhoben. Dies betrifft direkt Importe mit Ziel Liberia, Mauretanien, Sierra Leone, Guinea-Bissau, Kap Verde, Gambia sowie São Tomé und Príncipe, wobei Sendungen nach Guinea ausdrücklich ausgenommen sind.
Ausschließlich für Sendungen aus Zentral- und Nordchina nach Senegal fällt der Zuschlag mit 50 USD pro TEU niedriger aus.
Im Gegensatz zu diesen Erhöhungen bestätigt die Reederei die vollständige Streichung dieses Hochsaison-Zuschlags für Sendungen von Zentralchina in die Länder Zentralwestafrikas. Handelsströme in Märkte wie Nigeria, die Elfenbeinküste, Benin, Ghana, Togo und Äquatorialguinea sind daher von dieser zusätzlichen Gebühr nicht betroffen.
Gemäß den geltenden chinesischen Vorschriften müssen diese Zuschläge ordnungsgemäß bei der Shanghai Shipping Exchange (SSE) registriert werden oder können direkt in die Gesamtkosten der regulären Seefracht integriert werden.
CMA CGM weist seine Kunden darauf hin, dass die oben genannten Beträge nicht die gesamten Logistikkosten abdecken. Zusätzlich zur Grundfracht und diesem saisonalen Zuschlag fallen die üblichen Bunkerzuschläge, die Terminal-Handling-Chargen (THC) im Abgangs- und Zielhafen sowie die obligatorischen Sicherheitszuschläge der einzelnen Terminals an.











