de.wedoany.com-Bericht: Die RICS Scotland Conference 2026 fand im Technology and Innovation Centre der University of Strathclyde statt, und alle Teilnehmer waren sich einig, dass Zusammenarbeit der Schlüssel zur Bewältigung der aktuellen Herausforderungen der Bau- und Immobilienbranche ist. Vertreter aus Regierung, Industrie, Berufsverbänden und Bildungseinrichtungen diskutierten Themen wie Fachkräftemangel, Wohnraumbereitstellung und den Wandel hin zu einer nachhaltigen gebauten Umwelt.

Die Konferenz stand unter dem Motto „Navigating Surveying in a Changing Landscape: Building Resilience Through Innovation". Zu den Teilnehmern gehörten Vermesser, politische Entscheidungsträger, Wissenschaftler, Infrastrukturverantwortliche und Branchenpartner, die gemeinsam die Chancen und Herausforderungen für die gebaute und natürliche Umwelt Schottlands untersuchten. RICS-CEO Justin Young und RICS-Schottland-Vorsitzender Professor Norman K. McLennan FRICS eröffneten die Konferenz mit Reden. Professor Norman K. McLennan betonte, dass der diesjährige Fokus auf zukunftsorientierten Praktiken liege, die Führungsstärke, Anpassungsfähigkeit und Innovationsgeist demonstrieren.
In seiner Rede sprach Professor Norman K. McLennan über die breite Fachkompetenz im schottischen Bau- und Immobiliensektor, die auf der Konferenz präsentiert wurde, und den Wert, Fachleute aus verschiedenen Disziplinen zusammenzubringen. Er erklärte, dass die ganztägigen Diskussionen zu Themen wie wirtschaftlicher Unsicherheit, politischem Wandel, bedeutender Infrastruktur, Wohnraumbereitstellung, Künstlicher Intelligenz und Nachhaltigkeit zeigten, dass Zusammenarbeit für den Aufbau einer widerstandsfähigeren Branche und bessere Ergebnisse für Schottland unerlässlich sei.
Dr. Gary Gillespie, Chefvolkswirt der schottischen Regierung, skizzierte auf der Konferenz die wirtschaftlichen Gegenwinde, die in den kommenden Jahren die Prioritäten der Regierung beeinflussen könnten. Professor Sir John Curtice analysierte die Auswirkungen der jüngsten Holyrood-Wahl, die Ursachen des Wahlergebnisses und die Entwicklung der politischen Landschaft Schottlands in den nächsten fünf Jahren. Auch das Thema Infrastruktur stand im Fokus; Vertreter des Port of Cromarty Firth, von SSEN Transmission und Balfour Beatty berichteten über ihre Erfahrungen bei der Umsetzung komplexer Infrastrukturprojekte und die Chancen, die sich aus der globalen Elektrifizierung der Wirtschaft ergeben. Blackhall & Powis erörterten die sich wandelnde Rolle von Vermessern bei der Unterstützung bedeutender nationaler Investitionen.
Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz war die Frage, wie neue Technologien die Berufspraxis verändern. In Workshops wurde der verantwortungsvolle Einsatz Künstlicher Intelligenz und die Anwendung der RICS-Berufsstandards diskutiert; andere Gruppen konzentrierten sich auf Innovation, Sanierung und praktische Ansätze zur Erreichung der Netto-Null-Ziele in Zusammenarbeit mit BE-ST. Das Thema Wohnen stand ganz oben auf der Agenda; Experten von Homes for Scotland, Robertson Homes und 7N Architects diskutierten über Planung und Grundstücksverfügbarkeit, Rentabilitätsdruck sowie Strategien von Bauträgern und lokalen Behörden zur Bewältigung der Wohnungsbauherausforderungen.
Die Konferenz endete mit einer Podiumsdiskussion darüber, wie Berufsverbände, Regierung, Bildungseinrichtungen und Arbeitgeber ihre Zusammenarbeit verstärken können, um eine zukünftige Belegschaft aufzubauen, die die gebaute und natürliche Umwelt Schottlands unterstützt. Diese Diskussion untermauerte die zentrale Botschaft des Tages: Nachhaltige Fortschritte erfordern Partnerschaften in der gesamten Branche. Während der Konferenz gab es auch eine Ausstellung, die die Arbeit von Organisationen aus dem gesamten Ökosystem der gebauten Umwelt präsentierte – darunter Industrie, professionelle Dienstleister, Technologieanbieter, Ausbildungseinrichtungen und die Wissenschaft – und den Teilnehmern Gelegenheit zum Networking bot.









