de.wedoany.com-Bericht: Die kenianische Regierung, Branchenführer und Interessengruppen beraten über Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität von Kommunikationstechnologie-Diensten, während weiterhin Netzwerkherausforderungen bestehen. Am Donnerstag berief die kenianische Kommunikationsbehörde (Communications Authority, CA) in Nairobi ein Multi-Stakeholder-Treffen ein, um die Dienstqualität zu bewerten und die branchenübergreifende Koordination zu stärken.

Mit steigender Nachfrage nach digitalen Diensten haben Nutzer weiterhin mit langsamen mobilen Internetgeschwindigkeiten, instabilen Datenverbindungen und unterbrochenen Anrufen zu kämpfen, insbesondere außerhalb der großen Städte. Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Netzbereitschaft im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz und 5G, die Ausweitung der Abdeckung auf unterversorgte Gebiete sowie die Stärkung der Resilienz der Telekommunikations-infrastruktur. Der Chefsekretär für Rundfunk und Telekommunikation, Steve Isaboke, erklärte, dass die Bereitstellung digitaler Dienste auf Weltklasseniveau eine starke Partnerschaft zwischen Regierung, Regulierungsbehörden und der Branche erfordere. Er sagte, die Regierung werde eng mit den Mobilfunknetzbetreibern zusammenarbeiten, um die Dienstqualität zu verbessern, die Konnektivität auszuweiten und die Widerstandsfähigkeit der digitalen Infrastruktur zu stärken. „Wir werden alles in unserer Macht Stehende tun, um sicherzustellen, dass die Kenianer die Dienste erhalten, die sie verdienen. Sollten Lücken bestehen, insbesondere mit der technologischen Entwicklung, werden wir sie gemeinsam schließen", so Isaboke.
Die Beamten erörterten auch operative Herausforderungen wie Glasfaserunterbrechungen, Energiekosten und die Sicherheit der Infrastruktur. Isaboke fügte hinzu, dass jeder Kenianer, unabhängig von seinem Aufenthaltsort, eine zuverlässige Netzabdeckung haben sollte, und wies darauf hin, dass Kommunikationsdienste für den Zugang zu Regierungsdiensten, die Wählerregistrierung und die für 2027 geplanten künftigen Wahlen von entscheidender Bedeutung seien.
Die CEOs von Airtel Kenya, Safaricom und Telkom Kenya nahmen an dem Treffen teil. Peter Ndegwa, CEO von Safaricom, betonte, dass eine zuverlässige Stromversorgung für unterbrechungsfreie Kommunikationsdienste weiterhin entscheidend sei. Er fügte hinzu, dass aufgrund der sich verändernden städtischen Umgebungen und des komplexen Geländes weiterhin Herausforderungen bei der lokalen Dienstbereitstellung bestünden. Ndegwa erklärte, der Betreiber werde weiterhin mit der kenianischen Kommunikationsbehörde durch Initiativen wie den Universaldienstfonds (Universal Service Fund) zusammenarbeiten, um die Konnektivität in unterversorgten Gebieten auszuweiten.










