de.wedoany.com-Bericht: Die Digital Cooperation Organization (DCO) und das Großherzogtum Luxemburg haben ihren ersten offiziellen Kontakt aufgenommen, bei dem die Gespräche auf die digitale Transformation, die Governance Künstlicher Intelligenz und die grenzüberschreitende digitale Zusammenarbeit fokussiert waren. Das Treffen fand zwischen dem luxemburgischen Premierminister Luc Frieden und der Generalsekretärin der DCO, Deemah AlYahya, statt.
AlYahya beschrieb das luxemburgische Modell der digitalen Transformation als ein Paradebeispiel für den menschenzentrierten Technologieeinsatz. Luxemburg erregt Aufmerksamkeit durch sein fortschrittliches digitales Regierungsökosystem: 97 % der Regierungsdienste sind online verfügbar, die öffentlichen Dienstleistungen für Unternehmen sind vollständig digitalisiert, und die mobilfreundlichen digitalen öffentlichen Dienste erhielten die Bestnote. Das Land zählt zu den Spitzenreitern in der digitalen Regierungsleistung Europas.
Die Diskussionen drehten sich um die breitere digitale Strategie Luxemburgs, einschließlich seiner Tier-IV-Rechenzentrumsinfrastruktur und der Tatsache, dass das Land durch das MeluXina-AI-Supercomputerprojekt zu einem der ersten Austragungsorte einer KI-Fabrik (AI Factory) der Europäischen Union ausgewählt wurde. Beide Seiten erörterten potenzielle Kooperationsbereiche, darunter Rahmenwerke für die KI-Governance, sichere und vertrauenswürdige grenzüberschreitende Datenströme, Zusammenarbeit bei der Recheninfrastruktur sowie einen breiteren Wissensaustausch zwischen den digitalen Ökosystemen.
Nach Angaben der DCO stellt dieser Kontakt einen wichtigen Schritt zur Etablierung einer strategischen Partnerschaft dar, die darauf abzielt, eine inklusive und nachhaltige digitale Transformation über Regionen hinweg zu fördern.










