de.wedoany.com-Bericht: Intel hat Preiserhöhungen für seine CPU-Produkte bestätigt, womit die gesamte Branche der Komplettsysteme wie Desktop-Computer und Notebooks in eine Phase der Preissteigerungen eintritt. In der aktuellen Runde der Halbleiterpreiserhöhungen haben Speicherprodukte als erste den Aufwärtstrend eingeleitet: Die Preise für DRAM-Arbeitsspeicher und NAND-Flash-Speicher sind bereits über mehrere Zyklen hinweg gestiegen, und der Kostendruck wird kontinuierlich an die Systemhersteller weitergegeben. Mit der nun folgenden Preisanpassung bei CPUs steigen die beiden Kernkomponenten der Computerherstellung gleichzeitig, was zu einem doppelten Aufwärtsdruck auf der Kostenseite der Lieferkette führt.
Intel erklärte, dass das Unternehmen die globale Lieferkettenlage regelmäßig überwacht und gleichzeitig die Kostenentwicklung bei Rohstoffen, Wafer-Fertigung, Logistik und anderen verbundenen Bereichen verfolgt. Die aktuelle Preisanpassung sei eine betriebliche Maßnahme auf Basis multidimensionaler Kostenveränderungen. Brancheninstitute haben einen Vergleich der Kanalpreise vor und nach Intels Preisanpassung durchgeführt und bestätigt, dass alle Desktop- und mobilen CPUs verteuert wurden, was die Beschaffungskosten für die Vertriebskanäle ebenfalls erhöht hat.
CPUs machen einen erheblichen Anteil der Kosten eines kompletten Computersystems aus. Nach Intels Preisanpassung steigen die Einkaufskosten für Markenhersteller von Komplettsystemen und Auftragsfertiger direkt. Um ihre Gewinnmargen zu sichern, werden die nachgelagerten Hersteller die Kostensteigerung voraussichtlich an den Endkundenmarkt weitergeben, sodass die Verkaufspreise für Notebooks, Desktop-Computer und Industrie-PCs nach und nach angehoben werden. Die Beschaffungskosten für Verbraucher könnten ebenfalls steigen, und dieser Zyklus der Hardware-Preissteigerungen wird voraussichtlich noch einige Zeit anhalten.










