de.wedoany.com-Bericht: Der Verpackungskonzern Amcor arbeitet mit dem britischen Start-up Kelpi zusammen, um biobasierte Beschichtungstechnologien zu erforschen, die die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit der faserbasierten AmFiber-Verpackungen von Amcor verbessern sollen.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die nächste Generation von Beschichtungssystemen mit dem Ziel, die Barriereeigenschaften der Verpackungen zu verbessern, während die Recyclingfähigkeit im Zellstoffrecyclingprozess erhalten bleibt. Das Forschungsteam von Amcor evaluiert die proprietäre, aus Algen gewonnene Beschichtungstechnologie von Kelpi. Diese Technologie soll Feuchtigkeits- und Gasbarriereeigenschaften bieten und mit Faserrecyclingsystemen kompatibel sein.
Kelpi beschreibt seine Biopolymerplattform als ein kohlenstoffarmes Material, das aus Algen gewonnen wird, die während ihres Wachstums Kohlenstoff absorbieren. Laut Kelpi beträgt die Dicke der Beschichtung etwa 0,01 Millimeter. Ein potenzieller Vorteil der Verwendung solcher biobasierten Beschichtungen liegt in der Verringerung der Abhängigkeit von Rohstoffen auf fossiler Basis und der verstärkten Nutzung erneuerbarer Ressourcen, was zur Senkung des CO₂-Fußabdrucks beiträgt.
„Diese Zusammenarbeit spiegelt wider, wie wir unsere Materialinnovationspipeline vorantreiben, und sie unterstützt den Aufruf der Ellen MacArthur Foundation zur Beschleunigung von Innovationen bei papierbasierten flexiblen Verpackungen“, sagte Peter Ettridge, Forschungs- und Entwicklungsdirektor für AmFiber bei Amcor. „Wir sind begeistert vom Potenzial der Kelpi-Technologie, die Verarbeitbarkeit, Gas- und Feuchtigkeitsbarriereeigenschaften sowie die Recyclingfähigkeit von Papier vereint.“
„Die Zusammenarbeit mit Unternehmen wie Kelpi ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Ansatzes, neue Technologien in unser Innovationsökosystem zu integrieren“, sagte Frank Lehmann, Vizepräsident für Corporate Venture Capital und Open Innovation bei Amcor. „Ihr innovativer Ansatz, natürliche Materialien zu nutzen, ohne die Verpackungsleistung zu beeinträchtigen, ist vielversprechend, und wir freuen uns darauf, die Möglichkeiten zur Skalierung dieser Technologie in unserem globalen Verpackungsportfolio zu erkunden.“
Beide Unternehmen wollen gemeinsam bewerten, ob die Technologie im Konsumgütermarkt zu einer kommerziell tragfähigen Anwendung ausgebaut werden kann, um die übergeordneten Ziele der Kreislaufwirtschaft für Verpackungen zu unterstützen.










