de.wedoany.com-Bericht: Der japanische Minister für Wirtschaft und Industrie, Ryosei Akazawa, erklärte, dass die Exportbeschränkungen nicht nur Direktlieferungen nach Russland umfassen, sondern auch indirekte Wege wie Beschaffungssysteme über Drittländer sowie Schiffs-zu-Schiff-Umladungen auf See.
Hintergrund dieser Ausführungen von Akazawa sind Berichte in Japan vom Freitag, wonach Russland über Handelsvermittler eine Lieferung japanischen Flugzeugtreibstoffs importieren wolle.
Akazawa betonte, dass das Ministerium für Wirtschaft und Industrie aktiv gegen Sanktionsumgehungen vorgehe, unter anderem durch die Stärkung des Compliance-Bewusstseins von Unternehmen, die Ausgabe von Warnungen sowie den Austausch von Daten mit internationalen und nationalen Regulierungsbehörden. Japan erklärte zudem, dass es weiterhin eng mit anderen Ländern zusammenarbeiten werde, um die Exportkontrollen je nach internationaler Lage zu verschärfen.










