Russisches Unternehmen NGR Softlab veröffentlicht Version 2.1 des Dateisicherheits-Managementsystems
2026-07-09 14:10
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de.wedoany.com-Bericht: Der russische Entwickler von Informationssicherheitslösungen NGR Softlab hat die Version 2.1 des Dateisicherheits-Managementsystems veröffentlicht, die eine Prüfung von komprimierten Dateien, erweiterte automatisierte Dokumentenprüfungen und eine verbesserte Plattformsicherheit bietet.

Die wichtigste Neuerung dieses Updates ist das flexible Datei-Routing innerhalb der Prüfungskette. Administratoren können Dateien basierend auf Bedingungen wie Dateityp, Größe, vorherigen Prüfergebnissen oder zugewiesenen Tags innerhalb derselben Kette an bestimmte Pools von Informationssicherheitstools weiterleiten. Dieses Design zielt darauf ab, die Ressourcennutzung zu optimieren, die Last der Sicherheitstools auszugleichen und komplexe Verarbeitungsszenarien zu ermöglichen, ohne mehrere unabhängige Ketten erstellen zu müssen.

Das Modul zur unschädlichen Wiederherstellung von Inhalten (Content Disarm and Reconstruction, CDR) wurde weiter verbessert und kann gängige Bürodateiformate von schädlichen Inhalten bereinigen. Bei der Analyse von Dateien können JavaScript-Bedrohungen, Dateisystem-Bedrohungen und Verhaltensbedrohungen erkannt werden. Sobald potenziell gefährliche Elemente entdeckt werden, wird das Dokument automatisch entschärft und dem Benutzer ein detaillierter Prüfbericht zur Verfügung gestellt.

Das aktualisierte System kann auch personenbezogene Daten in Textdokumenten finden und deckt über 20 Arten sensibler Informationen ab, darunter persönliche Identifikatoren, Finanzdaten, Ausweisdokumente und verschiedene vertrauliche Informationen.

Version 2.1 bietet eine neue Funktion zur Prüfung von komprimierten Dateien. Das System entpackt Archive automatisch, prüft die darin enthaltenen Dateien einzeln und leitet sie an die entsprechende Analyse-Kette weiter. Für passwortgeschützte Archive implementiert das System einen Mechanismus zur Passwortermittlung basierend auf Wörterbuch- und Brute-Force-Angriffen und erlaubt die Anpassung der Verarbeitungsparameter. Diese Funktion ist besonders wichtig für Szenarien, in denen die verwendeten Sicherheitstools die direkte Verarbeitung von komprimierten Dateien nicht unterstützen.

Die Entwickler haben auch die Sicherheit der Plattform selbst gestärkt. Die neue Version führt flexible Kennwortrichtlinieneinstellungen und einen Schutz vor Brute-Force-Angriffen ein, der ein Konto nach mehreren fehlgeschlagenen Anmeldeversuchen sperren kann. Darüber hinaus wurde die Integration mit Kaspersky Scan Engine und Kaspersky Anti Targeted Attack Platform hinzugefügt, sodass Organisationen bei der Dateisicherheitsarbeit zusätzliche Analysetools nutzen können.

Alexey Dashkov, Leiter des Produktentwicklungszentrums von NGR Softlab, erklärte, dass Angreifer ständig nach neuen Wegen suchen, um sich in der Infrastruktur eines Unternehmens zu verankern, und dass es entscheidend sei, das Eindringen schädlicher Inhalte in das interne Netzwerk zu verhindern. Die neue Version konzentriert sich darauf, Informationssicherheitsexperten flexiblere Werkzeuge zur Konfiguration von Dateiverarbeitungsstrategien zu bieten und die allgemeine Sicherheit und Verwaltbarkeit der Plattform zu verbessern. Durch die Kombination dieser Fähigkeiten können Organisationen mit vorhandenen Sicherheitstools flexiblere Kontrollabläufe für den Dateiaustausch aufbauen und die Effizienz der Nutzung von Informationssicherheitstools maximieren.

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