Rumänien plant den Bau neuer Gas- und Dampfturbinenkraftwerke mit einer installierten Gesamtleistung von 2,15 GW. Dies geht aus dem jährlichen Bewertungsbericht des Europäischen Stromversorgungsnetzbetreibers (ENTSO-E) zur Sicherheit der europäischen Stromversorgung für das nächste Jahrzehnt hervor.
In dem Dokument heißt es, dass das Kernreferenzszenario des NECP den Ausstieg aus der Kohle widerspiegelt und den Ersatz stillgelegter Kraftwerke durch Gas- und Dampfkraftwerke (GuD) vorsieht.
Laut dem Nationalen Elektrizitätsplan Rumäniens (NECP) besteht das Ziel darin, bis 2030 mindestens 2,6 GW gasbetriebene GuD-Kraftwerke und rund 900 MW gasbefeuerte Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) zu bauen.
Zu den GuD-Anlagen gehören Iernut (430 MW), Mintia (mindestens 860 MW und potenziell bis zu 1.700 MW) sowie Ișalnița und Turceni mit insgesamt 1.325 MW.
Allerdings ist der Plan wirtschaftlich nicht tragfähig und selbst wenn er umgesetzt wird, ist die Stilllegung der Anlagen für das Jahr 2035 geplant.









