566 Eigenverbrauchs-Photovoltaikprojekte in Italien in der Evaluierungsphase, beantragte Förderung insgesamt 59 Millionen Euro

2026-07-10 10:29
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de.wedoany.com-Bericht: Das italienische Ministerium für Umwelt und Energiesicherheit (MASE) hat die Liste der Anträge genehmigt, die in die Evaluierungsphase des nationalen Förderprogramms eintreten. Diese Projekte werden von Unternehmen in Süditalien entwickelt und zielen auf den Bau von Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen ab.

Gemäß dem jüngsten Dekret gingen insgesamt 566 gültige Anträge ein, deren beantragter Gesamtförderwert rund 59 Millionen Euro (67,4 Millionen US-Dollar) beträgt. Diese Zahl liegt deutlich unter der Gesamtmittelausstattung des Programms von 262 Millionen Euro, sodass noch über 200 Millionen Euro verfügbar sind. Das Programm wurde ursprünglich im Oktober 2025 durch das Ministerialdekret Nr. 424/2025 gestartet. Die ursprüngliche Antragsfrist war der 3. März, wurde jedoch auf den 3. Juli verlängert, um mehr förderfähigen Unternehmen die Teilnahme und die vollständige Nutzung der Ressourcen zu ermöglichen.

Die vorläufige Prüfung zeigt, dass der größte Antrag von der Firma MI.LO. Srl aus der Region Apulien stammt, deren Projektinvestitionssumme über 30 Millionen Euro liegt. Gleichzeitig erzielte die Firma SGM Impianti Srl aus der Region Sizilien die höchste Bewertungspunktzahl; dieses Unternehmen erreichte in nahezu allen Bewertungskriterien die höchste Platzierung. Die italienische Energieagentur – der Energiedienstleister (Gestore dei servizi energetici, GSE) – beginnt nun mit der technischen Evaluierungsphase. Dabei werden die Anträge anhand der durch die Projektbewertung ermittelten Rangfolge geprüft, wobei der Schwerpunkt auf der Vollständigkeit und der Einhaltung der Ausschreibungsanforderungen liegt. Falls ergänzende Informationen erforderlich sind, kann die GSE von den Antragstellern weitere Klarstellungen verlangen; diese haben dann 30 Tage Zeit, die Unterlagen vorzulegen.

Das Programm unterstützt den Bau oder die Erweiterung von Photovoltaikanlagen mit einer Nennleistung zwischen 10 kW und 1 MW. Die Förderhöhe variiert je nach Unternehmensgröße und Projekttyp. Für Photovoltaikanlagen erhalten förderfähige Unternehmen eine Förderung von 38 % bis 58 % der Investitionskosten; für photovoltaisch-thermische Systeme (Thermal-PV) liegt die Förderung zwischen 43 % und 63 %; Batteriespeichersysteme (BESS) erhalten eine Förderung von 28 % bis 48 %. Die relativ geringe Anzahl von Anträgen im Vergleich zum verfügbaren Budget deutet darauf hin, dass noch erhebliche Mittel für Unternehmen zur Verfügung stehen, um ihre Stromkosten durch die Erzeugung erneuerbarer Energie vor Ort zu senken.

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