de.wedoany.com-Bericht: Die britische Regierung hat eine neue Förderrunde für Projekte des natürlichen Hochwassermanagements (NFM) angekündigt. Antragsberechtigt sind Projekte mit einem Einzugsgebiet von mehr als 2.500 Hektar (25 km²) oder einer Küstenfläche von mehr als 20 Hektar (0,2 km²), Kosten von über 3 Millionen Pfund und einem Bedarf an Hochwasser- und Küstenerosionsrisikomanagement (FCERM)-Fördermitteln von nicht mehr als 10 Millionen Pfund. Antragsteller müssen mindestens 10 % der Projektkosten selbst finanzieren.
Diese Projekte sind Teil des FCERM-Investitionsprogramms und sollen Belege für den Nutzen und die Wirtschaftlichkeit von NFM-Maßnahmen auf Landschaftsebene liefern, um künftige politische Entscheidungen, Bewertungsmethoden und Investitionsentscheidungen zu unterstützen. Zu den förderfähigen Maßnahmen gehören (sofern angemessen) die Wiederherstellung von Salzwiesen oder Wattflächen durch gelenkte Rückverlegung (managed realignment). Antragsteller müssen nachweisen, dass sie über die für die Projektdurchführung erforderlichen Flächen verfügen oder rechtsverbindliche Vereinbarungen mit den Grundstückseigentümern getroffen haben.
Die britische Regierung hat zugesagt, im Zeitraum April 2026 bis März 2029 4,2 Milliarden Pfund zur Verringerung von Hochwasser- und Küstenerosionsrisiken bereitzustellen. Die neue Hochwasserförderpolitik tritt am 1. April 2026 in Kraft. Die im Juni 2025 veröffentlichte Zehnjahresstrategie für Infrastruktur legt zudem langfristige Investitionspläne dar und sagt Kapitalausgaben in Höhe von 7,9 Milliarden Pfund für den Bau und die Instandsetzung von Hochwasserschutzanlagen im Zeitraum April 2026 bis März 2036 zu.






