de.wedoany.com-Bericht: Die kolumbianische Nationale Umweltlizenzbehörde (ANLA) hat dem Enerland-Konzern eine Umweltgenehmigung erteilt, die den Bau des 19,9-MW-Solarparks DSE Neiva und einer 34,5-kV-Anschlussleitung in der Gemeinde Neiva im Departamento Huila genehmigt.

Laut ANLA handelt es sich um das erste Photovoltaikkraftwerk in Kolumbien, das im Rahmen des optimierten Umweltlizenzverfahrens für Solarenergie (LASolar) genehmigt wurde. Dieses Verfahren wurde durch das Dekret 1033 von 2025 eingeführt und gilt für mittelgroße Solarprojekte mit einer Leistung zwischen 10 MW und 100 MW.
Nach offiziellen Angaben sind für das Projekt die Installation von 39.032 Photovoltaikmodulen, 92 Strommasten sowie der Neubau von insgesamt 5.482 Metern Übertragungsleitungen vorgesehen. Der erzeugte Strom wird über eine 34,5-kV-Anschlussleitung ins Netz eingespeist.
Das Umweltprüfverfahren für den Solarpark DSE Neiva im Rahmen des LASolar-Mechanismus wurde im April dieses Jahres öffentlich bekannt gegeben.
Der Enerland-Konzern erklärte, dass das Projekt des Solarparks DSE Neiva und das benachbarte Projekt des Solarparks DSE Neiva Sur in einer koordinierten Aktion stünden. Das Unternehmen gab an, dass beide Projekte technisch und wirtschaftlich gemeinsam geplant wurden, um die gemeinsame Infrastruktur zu optimieren und die Bauzeiten zu synchronisieren.
Das Unternehmen rechnet mit einem Baubeginn im ersten Quartal 2027. Das Projekt ist Teil des kolumbianischen Geschäftsportfolios von Enerland, das nach eigenen Angaben über 220 MWp an bereits gebauten und im Bau befindlichen Projekten sowie 160 MWp an in der Entwicklung befindlichen Reserveprojekten im Land umfasst.
Die kolumbianische Regierung hat den LASolar-Mechanismus eingeführt, um das Umweltgenehmigungsverfahren für Photovoltaik-Solarprojekte mit einer Leistung zwischen 10 MW und 100 MW zu vereinfachen und die Prüfzeiten zu verkürzen, ohne die technischen, ökologischen und sozialen Prüfanforderungen aufzuheben.






