Bobby Smith, Leiter von Energy Storage Ireland (ESI), wies kürzlich darauf hin, dass die größte Herausforderung für den Markt des Landes für Batteriespeichersysteme (BESS) der schwierige Marktzugang sei. Obwohl im irischen Stromnetz derzeit Batteriespeicher mit einer Leistung von fast 1 GW in Betrieb sind und Speicherprojekte mit einer Leistung von etwa 10 GW in der Entwicklung sind, befinden sich derzeit nur Projekte mit einer Leistung von 83 MW tatsächlich im Bau.

Die aktuelle Marktsituation zeigt, dass die irische Energiespeicherbranche mit ganz anderen Entwicklungshürden konfrontiert ist als die Windkraftbranche. „Speicherprojekte erhalten zwar leicht Baugenehmigungen, haben aber einen schwierigen Marktzugang, während Windprojekte mit Planungshürden, aber einem relativ einfachen Marktzugang konfrontiert sind“, sagte Smith. Derzeitige Batteriespeicher sind hinsichtlich ihrer Einnahmen hauptsächlich auf das DS3-Rahmenwerk für Nebendienstleistungen angewiesen, das Ende 2026 durch ein wettbewerbliches Marktauktionsmodell ersetzt wird. Diese Umstellung hat die Unsicherheit für die Entwickler noch verstärkt.









