Südkorea verhängt Geldstrafen gegen Solarbetreiber und streicht Projekte für erneuerbare Energien mit einer Gesamtleistung von 347 MW
2025-04-29 16:02
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Das südkoreanische Energieministerium (MOTIE) gab kürzlich bekannt, dass die Regulierungskommission für Elektrizität (ERC) acht Solaranlagenbetreiber in der Provinz Süd-Jeolla wegen Verstoßes gegen Stromrationierungsverordnungen mit einer Geldstrafe belegt und gleichzeitig die Lizenzen von elf lange ins Stocken geratenen Projekten für erneuerbare Energien mit einer installierten Gesamtleistung von 347,4 MW widerrufen hat. Bei dieser Maßnahme handelt es sich um den ersten groß angelegten Entzug von Projektlizenzen durch den ERC im Rahmen der neuen Vorschriften, die im August 2023 in Kraft treten.

Einer Untersuchung der Korea Power Exchange (KPX) zufolge hatten die acht bestraften Solarprojekte gegen die Vorschriften zur Stromerzeugung verstoßen. Der ERC teilte mit, dass sich die Höhe der Geldbuße nach den durch den Verstoß erzielten Stromeinnahmen (der Summe aus dem Grenzstrompreis des Systems und dem Wert der Zertifikate für erneuerbare Energien) bemisst und auf Grundlage der Anzahl der Verstöße und historischer Aufzeichnungen berechnet wird. Die Geldbuße könne bis zu vier Prozent der durchschnittlichen Einnahmen des Betreibers über drei Jahre betragen.

Im Rahmen des Projektgenehmigungsmanagements überprüfte das ERC 27 Fälle abgelaufener Baugenehmigungen und widerrief schließlich die Genehmigungen für elf Projekte, die nicht planmäßig vorangekommen waren. Die abgesagten Projekte betrafen hauptsächlich den Bereich der Brennstoffzellen-Stromerzeugung, darunter Projekte von Unternehmen wie Cheonan und Raon Energy. Die neuen Regeln verlangen von den Bauträgern, dass sie wichtige Meilensteine wie Umweltgenehmigungen erreichen oder langfristige Verträge unterzeichnen, um sich für eine Verlängerung zu qualifizieren.

Die Entwicklung erneuerbarer Energien in Südkorea steht vor Herausforderungen wie Netzbeschränkungen. Obwohl im Jahr 2024 mehr als 3,1 GW neue Solarkapazität installiert wurden, wodurch sich die Gesamtkapazität auf 28,15 GW erhöht, ist ein beschleunigter Ausbau noch immer erforderlich, um das Ziel von 55,7 GW für 2030 zu erreichen. Gleichzeitig haben südkoreanische Forschungseinrichtungen Durchbrüche in der flexiblen CIGS-Solarzellentechnologie mit einem Wirkungsgrad von 17,81 % erzielt und damit neue Wege für zukünftige Anwendungen eröffnet.

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