Nxtra baut Hyperscale-Rechenzentrum in Nigeria – Lagos-Projekt auf 38 Megawatt erweitert
2026-07-11 14:54
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de.wedoany.com-Bericht: Nxtra, der Rechenzentrumsbetreiber von Airtel, beschleunigt den Aufbau von Hyperscale-Campus in Afrika, um lokale KI-Workloads, Cloud-Bedarf und digitale Souveränität zu unterstützen. CEO Yashnath Issur erklärte auf der Data Centre LIVE-Konferenz, dass das Ziel darin bestehe, die Betriebserfahrung aus Indien auf Afrika zu übertragen, mit Fokus auf Nigeria, Kenia und die Demokratische Republik Kongo. Zudem werde das Unternehmen in allen 14 Airtel Africa-Märkten Edge-Rechenzentren bereitstellen.

Yashnath Issur wies darauf hin, dass der afrikanische Rechenzentrumsmarkt lange Zeit an fehlender Skalierung gelitten habe. Nxtra nutze seine Erfahrung im Bau von Anlagen für Hyperscale-Kunden, um in Afrika hohe Dichtekapazitäten einzuführen und so der Nachfrage nach KI und hoher Rechenleistung gerecht zu werden. Das Unternehmen ist überzeugt, dass die Demonstration von Hyperscale-Fähigkeiten dazu beiträgt, mehr internationale Betreiber und Cloud-Anbieter nach Afrika zu locken.

Das Lagos-Projekt in Nigeria ist das erste Beispiel für diese Ambitionen. Ursprünglich als 22-Megawatt-IT-Anlage geplant, wurde es nun auf 38 Megawatt erweitert. Yashnath ist der Ansicht, dass die Bevölkerungsgröße Nigerias und die wachsende Nachfrage nach lokalen Cloud-Diensten eine größere Entwicklung wirtschaftlich tragfähig machen. Er betonte, dass es nicht nur um Kapazität, sondern auch um Datensouveränität gehe, und prognostizierte, dass mehr Workloads im Land bleiben würden. Allein Nxtra könne in diesem Markt eine Größenordnung von 100 bis 200 Megawatt erreichen. Neben der Größe bleibe eine zuverlässige Stromversorgung ein Kernbestandteil der Unternehmensstrategie, mit Investitionen in hohe Verfügbarkeit und einen Mix aus sauberen Energien.

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Kenia ist die zweite Säule der Expansionspläne von Nxtra. Das Unternehmen plant den Bau einer 44-Megawatt-Anlage in Nairobi, deren Standort auf der Verfügbarkeit erneuerbarer Energien und der strategischen Lage als Tor zu Ostafrika basiert. Yashnath erklärte, dass Kundennachfrage, staatliche Unterstützung und Zugang zu erneuerbaren Energien das Projekt beschleunigt hätten. Er geht davon aus, dass allein Nxtra in dieser Region kurzfristig eine Kapazität von 200 bis 300 Megawatt erreichen könne.

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Yashnath wies darauf hin, dass die Campus speziell für Hyperscale-Kunden konzipiert seien, ihre Auswirkungen jedoch über die digitale Infrastruktur hinausgingen und auch Chancen für die Rückkehr von Talenten und die lokale Talententwicklung schafften. Er betonte, dass die Kernaufgabe des Unternehmens darin bestehe, die von Afrika benötigte Infrastruktur zu liefern, die globalen Qualitätsstandards entspreche. Derzeit konzentriere man sich darauf, die physische Grundlage für Cloud- und KI-Wachstum zu schaffen.

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