de.wedoany.com-Bericht: Die Europäische Kommission hat diese Woche einen Aktionsplan für Cybersicherheit und Künstliche Intelligenz vorgelegt, unter anderem aufgrund neuer Sicherheitsherausforderungen durch leistungsstarke KI-Modelle.
Laut Mitteilung der Europäischen Kommission könnte KI-Technologie von böswilligen Akteuren genutzt werden, um Angriffe zu automatisieren, Software-Schwachstellen zu entdecken und Cyberoperationen in beispielloser Geschwindigkeit und Größenordnung durchzuführen. Bemerkenswert ist, dass das Mythos-Modell von Anthropic angeblich über die Fähigkeit verfügt, Schwachstellen zu erkennen; die US-Behörden hatten die Verbreitung dieses Modells verboten.
Der Aktionsplan zielt darauf ab, EU-Mitgliedstaaten, Unternehmen und Behörden durch ein koordiniertes Vorgehen dabei zu unterstützen, von KI-Technologie zu profitieren und gleichzeitig die damit verbundenen Risiken zu bewältigen. Der Plan umfasst drei Aufgaben: Förderung eines sicheren und verantwortungsvollen Einsatzes der neuesten KI-Entwicklungen; Stärkung der Cybersicherheit und Resilienz der EU; sowie Ausbau der KI-Fähigkeiten der EU im Bereich Cybersicherheit.
Am Beispiel der ersten Aufgabe plant die Europäische Kommission, die Analysefähigkeit der EU für KI-Modelle vor deren Markteinführung gemäß den Anforderungen des KI-Gesetzes zu verstärken. Gleichzeitig wird die Kommission mit der Europäischen Agentur für Cybersicherheit (ENISA) zusammenarbeiten, um einen Plan für den sicheren Zugang zu den neuesten KI-Systemen zu entwickeln und für kritische Branchen zuverlässige Plattformen zum Testen und Bereitstellen von KI-Lösungen zu schaffen.






