de.wedoany.com-Bericht: Das Advanced Mining Technology Center (AMTC) in Chile präsentierte auf der 22. Procemin-Geomet-Konferenz eine neue Studie, die empfiehlt, bereits in der frühen Entwurfsphase von Flotationskreisläufen geometallurgische Informationen einzubeziehen, anstatt sich ausschließlich auf traditionelle Durchschnittswertmethoden zu stützen, um die wirtschaftliche Effizienz des Bergbaubetriebs signifikant zu steigern.

Die Betriebseffizienz einer Mine hängt maßgeblich von der Mineralaufbereitung ab, wobei der Flotationskreislauf durch physikalisch-chemische Prozesse wertvolle Mineralien wie Kupfer von taubem Gestein trennt. Seine Auslegung bestimmt direkt die endgültige Mineralrückgewinnung und die Rentabilität über die gesamte Betriebsdauer.
Die Studie wurde von AMTC-Forscher Dr. Luis Cisternas, einem Wissenschaftler der Universität Antofagasta, gemeinsam mit der Forscherin Dra. Yésica Botero und dem Doktoranden Diego Valle durchgeführt. Sie argumentiert, dass traditionelle Entwürfe auf den Durchschnittseigenschaften des Erzes basieren, während geometallurgische Informationen die Variation der Mineraleigenschaften innerhalb der Lagerstätte aufdecken. Die frühzeitige Einbeziehung dieser Informationen in den Entwurf trägt zur Entwicklung effizienterer Systeme bei.
Zu diesem Zweck verwendete das Forschungsteam ein Wahrscheinlichkeitsmodell, eine mathematische Methode, die die inhärenten Unsicherheiten der Lagerstätte berücksichtigt und die Bewertung mehrerer möglicher Szenarien vor der Festlegung des Anlagendesigns ermöglicht. Diese Methode kann Änderungen der tatsächlichen Betriebsbedingungen vorhersagen und so ein robusteres System entwerfen.
Laut der Studie kann dieser neue Ansatz den jährlichen wirtschaftlichen Nutzen von etwa 255 Millionen US-Dollar (basierend auf traditionellem Durchschnittswertdesign) auf fast 438 Millionen US-Dollar steigern, was die signifikante Verbesserung durch die Einbeziehung geologischer Variabilität in der Anfangsphase des Projekts belegt. Dr. Luis Cisternas wies darauf hin, dass die Geometallurgie derzeit hauptsächlich zur Optimierung des Betriebs bestehender Anlagen eingesetzt wird. Diese Studie zeigt jedoch, dass die Einbeziehung der Geometallurgie bereits in der Entwurfsphase die Informationen über die Variabilität der Lagerstätte in verschiedenen geologischen Domänen besser nutzen kann, um von Anfang an effizientere Entscheidungen zu treffen.






