Das Windturbinen-Installationsschiff (WIV) der dänischen Maersk-Gruppe wurde kürzlich im Tuas Boulevard Yard der Seatrium Shipyard in Singapur vom Stapel gelassen. Das 145 Meter lange Spezialschiff wird unter dänischer Flagge fahren und einen innovativen Betriebsmodus für die permanente Stationierung vor der Küste übernehmen. Es ist mit speziellen Schleppern und Lastkähnen für den Transport von Windturbinenkomponenten ausgestattet.

Maersk Offshore Wind entwickelt das Konzept seit 2018 und das Schiff verfügt über eine neuartige Verriegelungs- und Stabilisierungstechnologie, um einen sicheren Betrieb bei rauen Seebedingungen zu ermöglichen. Das Unternehmen erklärte: „Diese Betriebsart dürfte die Installationszeit von Windparks um 30 Prozent verkürzen.“ Das Windturbinen-Installationsschiff wurde von Empire Offshore Wind, einer Tochtergesellschaft von Equinor, geleast und sollte ursprünglich für das 810-MW-Offshore-Windkraftprojekt in New York eingesetzt werden.
Derzeit haben US-Regierungsbehörden einen Stopp des Offshore-Baus des Windkraftprojekts Empire gefordert. Equinor erklärte, dass das Unternehmen mit den zuständigen Behörden in Kontakt stehe und rechtliche Möglichkeiten prüfe. Das Maersk Wind Installation Vessel (WIV) ist eine professionelle Installationsplattform, die für den Bau großer Offshore-Windkraftanlagen konzipiert ist und das Jones Act-Compliance-Programm übernimmt.









