Mondo Robotics bringt Roboterhund Beni für 600 Dollar auf den Markt
2026-07-12 10:53
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de.wedoany.com-Bericht: Das von ehemaligen DJI-Mitarbeitern gegründete US-Unternehmen Mondo Robotics hat eine zweibeinige, hundeähnliche Roboter-Kamera namens Beni vorgestellt, die als Alternative zu herkömmlichen Drohnen für Luftaufnahmen dienen soll. Der Bestellpreis auf Kickstarter beträgt rund 600 US-Dollar, die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 800 US-Dollar.

Beni kann automatisch dem Benutzer oder Haustieren folgen, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von etwa 29 km/h, kann bis zu 25 cm hoch springen und Treppen steigen. Die Akkulaufzeit beträgt bis zu 1,5 Stunden pro Ladung. Während der Bewegung kann Beni Videos in 4K30 HDR aufnehmen und bearbeiten, unterstützt werden auch 3K60 und 1080p100.

Die Steuerung erfolgt über virtuelle Joysticks (Einzel- oder Doppel-Joystick) in einer mobilen App oder über einen mitgelieferten physischen Controller, der wie eine Uhr am Handgelenk getragen werden kann. Beni kann dem Benutzer von hinten, von der Seite folgen oder sich wie eine Drohne auf einer Umlaufbahn um ihn herum bewegen. Im Test musste die automatische Verfolgungsfunktion manuell aktiviert werden. Das Hindernisvermeidungssystem umfasst zwei Kameras mit einem Sichtfeld von 150 Grad und einen UWB-Tracker am Handgelenk. Bei der Verfolgung, während der Benutzer einen E-Scooter fuhr, war die Genauigkeit unzureichend; der Roboter stieß gegen Wände, Ecken und die Beine des Benutzers. Beim Gehen auf den Straßen der Innenstadt von Oakland funktionierte das System stabiler.

Das Design von Beni zeichnet sich durch hohe Stabilität und Robustheit aus. Das Gerät kann Treppen hinuntergehen und sich nach einem Sturz aus großer Höhe oder einem Aufprall gegen eine Wand wieder aufrichten. Die Beinmechanik umfasst Motoren in den Schultergelenken, die den Unterschenkelteil nach unten ausfahren können, um Sprünge zu ermöglichen, während zylindrische Scharniere mit Federn Stoßbelastungen absorbieren. Dank der Räder an den Füßen kann der Roboter durch Drehen der Beine und Einziehen der Räder unter den Körper sofort aus einem Sturz wieder aufstehen.

Beni verfügt über interaktive Funktionen: Wird der Kopf berührt, kann der Roboter springen, wackeln oder Geräusche von sich geben, begleitet von leuchtenden LEDs in den „Augen" mit einer Helligkeit von etwa 37 Lux. Der Kopf kann unabhängig vom Körper gedreht werden, was das Sichtfeld der Hindernisvermeidungskameras erweitert. In der App gibt es einen Modus für die vollständige Kopfdrehung, um den Benutzer von vorne aufzunehmen.

Auf der Rückseite des Gehäuses befindet sich ein austauschbarer Akku mit einer Kapazität von 31 Wh und einem integrierten Netzschalter. Das Gerät verfügt über einen geschützten microSD-Kartenslot (zur Erweiterung des integrierten 32-GB-Speichers) und einen versteckten USB-C-Anschluss zum Laden und zur Datenübertragung. Die ohrenähnlichen orangefarbenen Strukturteile sind im Winkel verstellbar; unter diesen Teilen befinden sich 1/4-Zoll-Standardgewindeanschlüsse für die Montage von Foto- und Videozubehör. Die Räder können in einem Schritt von einem externen Satz auf einen internen Satz (für den Innenbereich) umgestellt werden; die Grundausstattung enthält einen Satz Räder.

Auf dem Gehäuse befinden sich Kontaktpunkte für zukünftige Funktionserweiterungen: vier Kontakte oben für ein Snack-Ausgabemodul, zwei unten für Ladestation und Dockingstation. Das Unternehmen kündigte an, für den chinesischen Markt ein 4G-Modem über USB-C anzubieten, das eine Fernsteuerung des Roboters ermöglicht. Darüber hinaus ist die Veröffentlichung von Dateien für den 3D-Druck zusätzlicher Kamerahalterungen und Panzerungsteile geplant.

Die mobile App bietet erweiterte Einstellungen für fortgeschrittene Benutzer: Einstellung der Federungshöhe, des Kameraneigungswinkels, des Grads der Bildstabilisierung, der Bewegungs- und Rotationsgeschwindigkeit sowie der Joystick-Ansprechkurve. Beni ist mit Controllern von Drittanbietern kompatibel, darunter FPV-Drohnen-Fernbedienungen und Lenkräder (z. B. Logitech G29), die über das Telefon verbunden werden, sofern eine externe Stromversorgung vorhanden ist.

Mondo Robotics bestätigte, dass keine organisatorische Verbindung zu DJI besteht, und wies darauf hin, dass Beni vollständig intern produziert wird. Das Gerät soll voraussichtlich im Herbst dieses Jahres auf den Markt kommen. Der Hersteller weist auf die Standardrisiken von Kickstarter-Projekten hin: mögliche Lieferverzögerungen, Zertifizierungsprobleme oder Zollprobleme.

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