Vestas: US-Importzölle werden die inländischen Strompreise erhöhen
2025-05-07 15:15
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Der Windturbinenhersteller Vestas warnte am 6. Mai, dass die von US-Präsident Donald Trump eingeführten Importzölle letztlich zu höheren Strompreisen für die amerikanischen Verbraucher führen würden.

Die Komponenten und Materialien für Windturbinen werden aus der ganzen Welt bezogen, was die Branche anfällig für mögliche internationale Handelszölle macht.

„Letztendlich wird der Strompreis die Kosten des Projekts erhöhen und somit den Strompreis erhöhen“, sagte Henrik Andersen, CEO von Vestas.

Das dänische Unternehmen Vestas, der größte Hersteller von Windkraftanlagen außerhalb Chinas, sagte, die aktuellen Zölle würden „erhebliche Herausforderungen“ schaffen, insbesondere bei der Abwicklung seines Auftragsbestands in den USA.

Vestas meldete für das erste Quartal einen Betriebsgewinn vor Einmaleffekten von 14 Millionen Euro (15,8 Millionen US-Dollar) und lag damit über dem Verlust von 29 Millionen Euro, den Analysten in einer Unternehmensumfrage erwartet hatten.

Vestas erklärte, dass das Unternehmen die potenziellen Auswirkungen der Zölle im Rahmen seiner aktuellen Finanzprognose für 2025 verkraften könne, was zu einem Kursanstieg von rund 4 Prozent führte.

Neben den Zöllen steht die Windindustrie vor weiteren Herausforderungen. Dazu zählen Engpässe im Stromnetz, langwierige Genehmigungsverfahren, strengere Finanzierungsbedingungen, die das Wachstum hemmen, und starker Widerstand der US-Regierung gegen den Ausbau der Offshore-Windenergie.

Das norwegische Unternehmen Equinor gab im vergangenen Monat bekannt, dass es den Bau seines Offshore-Windprojekts Empire Wind I im US-Bundesstaat New York aussetzen werde, nachdem US-Innenminister Doug Burgum eine Baustopp-Anordnung erlassen hatte, was dem Unternehmen und der Branche einen schweren Schlag versetzte.

Vestas erklärte, der Verlust des 810-MW-Auftrags werde keine nennenswerten Auswirkungen auf das Unternehmen haben.

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