de.wedoany.com-Bericht: Die Defense Advanced Research Projects Agency (DARPA) hat eine Informationsanfrage veröffentlicht, um Meinungen von Herstellern von Guss-, Walz- und Schmiedemetallen, Massenkeramiken und Verbundwerkstoffen einzuholen. Ziel ist die Bewertung eines zukünftigen Projekts zur Verbesserung der industriellen Materialverarbeitung. Die Behörde plant die Entwicklung physikbasierter Optimierungswerkzeuge, die Herstellern helfen, mit bestehenden Anlagen statt mit neu gekauften Geräten die Produktionsausbeute und Produktqualität zu steigern. Die geplante Arbeit soll die Fachkenntnisse von Materialwissenschaftlern, Verfahrensingenieuren und Datenwissenschaftlern bündeln, um Quellen von Prozessschwankungen zu identifizieren und quantitative Modelle zur Verbesserung der Fertigungskonsistenz zu erstellen.

DARPA weist darauf hin, dass Hersteller oft auf erfahrene Bediener angewiesen sind, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen Produktionsvariablen (wie Materialzusammensetzung, Wärmebehandlung, Walz- und Schmiedetemperaturen sowie Umgebungsbedingungen) zu steuern. Die Behörde ist der Ansicht, dass jüngste Fortschritte in der Materialinformatik und physikalischen Modellierung dazu beitragen können, Betriebswissen in skalierbare Optimierungswerkzeuge zu überführen, die auch bei Personalwechsel wirksam bleiben.
Die Reduzierung von Prozessschwankungen kann Herstellern helfen, die Ausbeute zu steigern, Ausschuss und Nacharbeit zu verringern und leistungsfähigere Materialien ohne umfangreiche Anlagen-Upgrades zu produzieren. DARPA erklärt, dass teilnehmende Hersteller die betrieblichen Erträge aus ihren Produktionsdaten behalten, während maßgeschneiderte Sicherheitsmaßnahmen wie Geheimhaltungsvereinbarungen, sichere Datenumgebungen und Wettbewerbsfirewalls zum Schutz von proprietären Informationen eingesetzt werden.






