Das dänische Energieunternehmen Ørsted hat bekannt gegeben, dass es die Entwicklungsarbeiten an seinem Offshore-Windpark Hornsea 4 in Großbritannien eingestellt hat. Das 2,4-GW-Projekt wurde nach der Vergabe der sechsten Runde von Differenzverträgen (CfDs) im September 2024 mit der Begründung ausgesetzt, dass die Kosten für die Lieferkette, die Zinsen und das erhöhte Ausführungsrisiko steigen würden.

Das Projekt wurde im Juli 2023 vom britischen Minister für Energiesicherheit und Netto-Null-Emissionen genehmigt und im Februar 2025 begannen die geotechnischen Untersuchungsarbeiten am Standort 69 Kilometer vor der Küste Yorkshires.
Trotz der Aussetzung des Hornsea 4-Projekts erzielte Ørsted im ersten Quartal 2025 immer noch einen Betriebsgewinn von 8,9 Milliarden dänischen Kronen (rund 1,2 Milliarden Euro), eine Steigerung von 19 % gegenüber dem Vorjahr. Mit der Inbetriebnahme des Offshore-Windparks Gode Wind 3 in Deutschland hat das Unternehmen seine weltweit installierte Offshore-Windkraftkapazität auf über 10 GW erhöht.









