Die Bermuda Regulatory Authority (RA) hat den Beschaffungsprozess für das erste Offshore-Windprojekt des Landes offiziell eingeleitet. Das Projekt soll stufenweise entwickelt werden, mit einer anfänglichen installierten Leistung von 60 MW und einer späteren Erweiterung auf 120 MW. Der Standort liegt in einem Lagunengebiet etwa 9 Kilometer nördlich von St. George Island.

Um die Durchführbarkeit von Offshore-Windprojekten sicherzustellen, wird RA zwei wichtige Studien durchführen: eine Bewertung der Windressourcen und eine Untersuchung des Meeresbodens. Der Energiedirektor der Regulierungsbehörde sagte: „Diese Forschungsdaten werden allen Bietern zugänglich gemacht, um ihnen bei der Entwicklung präziserer Pläne zu helfen.“ Der Projektstandort wurde nach mehreren Inspektionen ausgewählt, wobei verschiedene Faktoren wie Umwelt und Versand berücksichtigt wurden.
Die Entwicklung dieses Offshore-Windparks wird Bermuda dabei helfen, seine Ziele der Energiewende zu erreichen und seine Abhängigkeit von importierten fossilen Brennstoffen zu verringern. Nach Abschluss des Projekts wird erwartet, dass es die Region jedes Jahr mit einer großen Menge sauberen Stroms versorgen wird, was einer Reduzierung der Kohlendioxid-Emissionen um Zehntausende Tonnen entspricht.









