BASF bringt drei zertifizierte Biomassenbilanz-Additive für Baufarben auf den Markt
2026-07-14 08:50
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de.wedoany.com-Bericht: BASF führt die drei neuen Additive Dispex AA 4145 MB, Rheovis PU 1333 MB und Rheovis HS 1169 MB ein und erweitert damit sein zertifiziertes Biomassenbilanz (BMB)-Portfolio für Baufarben. Diese Produkte sind nach REDcert² zertifiziert und sollen Farbenherstellern helfen, ohne Anpassung der Rezeptur ein hohes Leistungsniveau beizubehalten und gleichzeitig den Product Carbon Footprint (PCF) zu senken.

Biomassenbilanz (BMB)-Produkte reduzieren CO₂-Emissionen, indem sie den Bedarf an fossilen Rohstoffen verringern. Am Anfang der Wertschöpfungskette werden fossile Rohstoffe durch zertifizierte erneuerbare Ressourcen ersetzt. Basierend auf dem Massenbilanzverfahren wird die entsprechende Menge an erneuerbarem Anteil dem Produkt zugeordnet. Diese BMB-Produkte sind unabhängig nach REDcert² zertifiziert und weisen die gleichen Eigenschaften wie konventionelle Produkte auf. Gemäß der PCF-Methodik von BASF haben BMB-Produkte im Vergleich zu konventionellen Produkten einen geringeren Product Carbon Footprint.

Sylvain Huguenard, Vice President Global Additives bei BASF, erklärte, dass Farbenhersteller durch die Einführung dieser Biomassenbilanz-Produkte ihren CO₂-Fußabdruck reduzieren können, ohne die Rezeptur anpassen zu müssen. Insbesondere bei Innenraumanwendungen, wo die Nachhaltigkeitserwartungen stetig steigen, helfen die Lösungen von BASF den Kunden, ihre CO₂-Reduktionsziele zu erreichen, während die Leistung erhalten bleibt.

Im Bereich Baufarben optimiert Dispex AA 4145 MB die Pigmentbenetzung für hochwertige Oberflächen; Rheovis PU 1333 MB und Rheovis HS 1169 MB bieten kontrollierte rheologische Eigenschaften und Anwendungsverhalten in verschiedenen Rezepturen.

Diese neuen Produkte sind weltweit erhältlich und werden durch das technische Support-Team von BASF unterstützt, sodass sie problemlos in bestehende Systeme integriert werden können.

Der Product Carbon Footprint (PCF) ist die Summe der Treibhausgasemissionen und -entnahmen eines oder mehrerer ausgewählter Prozesse in einem Produktsystem, ausgedrückt als CO₂-Äquivalent, basierend auf ausgewählten Phasen oder Prozessen im Lebenszyklus (siehe ISO 14067:2018).

Bei Biomassenbilanz-Produkten ersetzt BASF in seiner integrierten Produktion 100 % der für die Herstellung benötigten fossilen Rohstoffe durch erneuerbare Ressourcen. Erneuerbarer Kohlenstoff kann im Endprodukt physikalisch nicht identifiziert werden, aber basierend auf dem extern zertifizierten Massenbilanzverfahren wird der erneuerbare Anteil vollständig dem Produkt zugeordnet. Die grundlegende Definition des Chain-of-Custody-Modells einschließlich der Massenbilanz wird durch die ISO-Norm 22095 festgelegt.

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