Polnisches Asta-NET startet XGS-PON-Glasfasernetz-Upgrade, erste Abdeckung über 20 % des Netzgebiets
2026-07-14 09:04
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de.wedoany.com-Bericht: Der regionale polnische Telekommunikationsanbieter Asta-NET hat kürzlich in den nördlichen Teilen der Woiwodschaft Großpolen und der Woiwodschaft Westpommern das Upgrade seines XGS-PON-Glasfaserzugangsnetzes gestartet und in den ersten umgerüsteten Gebieten offiziell 2-Gbit/s- und 5-Gbit/s-Festnetz-Breitbanddienste eingeführt. Asta-NET gibt an, der erste Anbieter in der Region zu sein, der diese Technologie einsetzt und entsprechende Zugangsdienste anbietet. Derzeit deckt XGS-PON über 20 % seines Glasfasernetzes ab, und der Ausbau wird von den Schlüsselknotenpunkten aus schrittweise auf weitere Städte und Nutzeradressen ausgeweitet.

Bei diesem Bau handelt es sich nicht um eine bloße Anpassung der Breitbandtarife, sondern um eine schrittweise Aufrüstung der bestehenden Glasfaserzugangs-Infrastruktur. Asta-NET stellt klar, dass die neuen Dienste derzeit nur an bestimmten Orten verfügbar sind, da die bestehenden Netze in verschiedenen Regionen schrittweise an die neue Technologie angepasst werden müssen. Der Anbieter bestimmt die ersten Baugebiete auf der Grundlage der vorhandenen Glasfaserleitungen, Zugangsknoten und Nutzerverteilung und erweitert die Abdeckung erst nach Abschluss der entsprechenden Netzumrüstung. Daher bedeutet die Tatsache, dass eine Stadt bereits im Servicebereich von Asta-NET liegt, nicht, dass alle Adressen bereits über XGS-PON-Zugang verfügen.

Aus technischer Sicht erfordert das XGS-PON-Upgrade die Anpassung der zentralen Glasfaserzugangsplattform und die Konfiguration von Netzwerkendgeräten und Routern auf der Nutzerseite, die höhere Bandbreiten unterstützen. Die vorhandenen Glasfaserleitungen können weiterhin als Übertragungsmedium dienen, aber die Zugangsgeräte, Portkapazitäten, Dienstkonfigurationen und Nutzerendgeräte müssen mit der neuen Plattform kompatibel sein. In einigen Gebieten müssen möglicherweise auch die Aggregationsleitungen erweitert werden, um zu verhindern, dass das übergeordnete Übertragungsnetz nach der Erhöhung der Nutzerzugangsraten zum neuen Kapazitätsengpass wird. Asta-NET hat keine Angaben zur Anzahl der in dieser Runde installierten optischen Leitungsabschlüsse, zum Umfang der Nutzerendgeräte oder zu den konkret umgerüsteten Städten gemacht. Daher kann derzeit nur bestätigt werden, dass die erste Netzabdeckung bereits über 20 % beträgt und der weitere Ausbau schrittweise erfolgen wird.

Das bestehende Netz von Asta-NET deckt mehrere Kreise im Norden der Woiwodschaft Großpolen und der Woiwodschaft Westpommern ab, darunter die Städte Piła, Wałcz, Kołobrzeg, Koszalin, Złotów und Trzcianka. Laut entsprechenden Berichten umfasst die Glasfaserinfrastruktur des Unternehmens über 160.000 Haushalte, mit fast 65.000 bestehenden Kunden. Die Einführung von XGS-PON, einer bei großen nationalen Anbietern üblichen Hochkapazitäts-Zugangstechnologie, in ein regionales Netz bedeutet, dass sich der lokale Festnetz-Breitbandausbau von der „Erweiterung der Glasfaser-bis-zum-Haus-Reichweite" hin zur „Steigerung der Einzelleitungskapazität und Mehrfach-Endgerät-Tragfähigkeit des bestehenden Glasfasernetzes" verlagert.

Die neue Plattform bietet derzeit zwei Hauptzugangsstufen: 2 Gbit/s und 5 Gbit/s. Die monatlichen Gebühren für einen 23-Monats-Vertrag betragen 125 Złoty bzw. 165 Złoty, für einen 11-Monats-Vertrag 130 Złoty bzw. 170 Złoty. Der höchste Dienst wird unter dem Namen „Internet XGSPON" angeboten. Der Anbieter stattet die Dienste mit Routern aus, ob die Nutzer die nominalen Geschwindigkeiten an einem einzelnen Computer oder Endgerät erreichen können, hängt jedoch von der Netzwerkkarte des Geräts, dem Router-Port, der Hausverkabelung und der WLAN-Fähigkeit ab.

Für Asta-NET ist die Inbetriebnahme der ersten über 20 % des Netzgebiets nur der Start des gesamten Upgrade-Projekts. Die weiteren Bauarbeiten werden hauptsächlich die Umrüstung weiterer Zugangsknoten, die Überprüfung der Nutzeradressen, die Installation neuer Endgeräte und die Erweiterung der übergeordneten Netzkapazität umfassen, wobei der 5-Gbit/s-Dienst schrittweise auf andere Städte ausgeweitet wird. Der Anbieter hat noch keinen Zeitplan für die vollständige Abdeckung des gesamten bestehenden Netzes mit XGS-PON bekannt gegeben. Die wichtigsten Meilensteine der nächsten Phase sind die weitere Erhöhung der Abdeckungsrate, die Vergrößerung der ersten Nutzerbasis und die Frage, ob die zentralen Geräte und Übertragungsleitungen in den verschiedenen Regionen gleichzeitig aufgerüstet werden können.

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