Tatneft plant Erhöhung der Ölausbeute durch Abwasser – 6 Millionen Kubikmeter Injektion bis 2026
2026-07-15 12:01
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de.wedoany.com-Bericht: Am 13. Juli 2026 startet das russische Unternehmen Tatneft ein Projekt zur Injektion von gereinigtem Abwasser aus der Kläranlage Almetjewsk in die Ölschichten, um die Fluss- und natürlichen Wasserquellen der Kama zu schonen. Das Abwasser wird nach Zugabe von Kesselsteininhibitoren und Bioziden über die Clusterpumpstationen der Erdöl-Erdgasförderung Almetjewsk und der Erdöl-Erdgasförderung Dschalil in die devonischen und bobrikowschen Schichten injiziert.

Das Projekt plant, bis 2026 eine Abwasserinjektionsmenge von 6 Millionen Kubikmetern zu erreichen, mit einer zukünftigen Steigerung auf 9 Millionen Kubikmeter pro Jahr. Tatneft gibt an, dass dieses Abwasser früher als Abfall betrachtet wurde, heute jedoch eine Ressource zur Aufrechterhaltung des Lagerstättendrucks darstellt. Langfristig plant das Unternehmen, das gesamte für die Ölförderung verwendete Süßwasser durch Abwasser zu ersetzen, wobei das potenzielle Abwasservolumen auf 40 bis 42 Millionen Kubikmeter pro Jahr geschätzt wird.

Durch die Rückinjektion von behandeltem städtischem Abwasser in die Ölschichten wird einerseits der Verbrauch natürlicher Wasserquellen wie der Kama reduziert, andererseits der Lagerstättendruck aufrechterhalten, um die Ölausbeute zu steigern. Tatneft, ein bedeutender russischer Öl- und Gasproduzent, erforscht kontinuierlich Wege zur Wasserwiederverwendung im Förderprozess. Nach der Umsetzung des Projekts wird erwartet, dass das Unternehmen erhebliche Mengen an Süßwasser einspart und gleichzeitig die Umweltauswirkungen durch die Abwasserableitung verringert.

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