de.wedoany.com-Bericht: Der Baukonjunktur-Realindex (CBSI) des koreanischen Bauindustrieforschungsinstituts (건산연) lag im Juni bei 74,5, ein Anstieg um 3,0 Punkte gegenüber dem Vormonat, befindet sich jedoch weiterhin in einer rezessiven Phase.
Das koreanische Bauindustrieforschungsinstitut veröffentlichte am 14. Daten, wonach der CBSI im Juni dieses Jahres um 3,0 Punkte auf 74,5 gestiegen ist. Der Index basiert auf 100 als Referenzwert; ein Wert unter 100 bedeutet, dass mehr Unternehmen die Baukonjunktur pessimistisch als optimistisch einschätzen.

Bei den Teilindizes stieg der Auftragseingangsindex (73,1) um 4,8 Punkte, der Baufortschrittsindex (80,9) um 1,9 Punkte und der Auftragsbestandsindex (76,3) um 3,2 Punkte. Der Zahlungseingangsindex (77,0) stieg um 0,1 Punkte, der Finanzierungsindex (74,5) um 5,5 Punkte und der Materialversorgungsindex (66,3) um 2,9 Punkte. Das koreanische Bauindustrieforschungsinstitut analysierte, dass sich die meisten Teilindizes zwar im Vergleich zum Vormonat verbessert hätten, das Gesamtniveau jedoch weiterhin auf dem Niveau der Mittsiebziger liege und die gefühlte Konjunktur weiterhin schwach sei. Besonders auffällig sei der Rückgang des Materialversorgungsindex um 24,4 Punkte im Jahresvergleich.
Nach Baukategorien unterteilt, stieg der Tiefbauindex (79,7) um 3,6 Punkte, der Wohnungsbauindex (75,7) um 7,6 Punkte und der Nichtwohngebäudeindex (67,3) um 4,3 Punkte. Nach Unternehmensgröße stieg der Index für Großunternehmen (91,7) um 5,0 Punkte, der für mittelständische Unternehmen (72,4) um 5,7 Punkte, während der Index für kleine und mittlere Unternehmen (59,4) um 1,9 Punkte fiel. Nach Regionen stieg der Index für Seoul (89,2) um 5,4 Punkte und für die Regionen außerhalb Seouls (68,2) um 5,5 Punkte.

Das gesamte Bauauftragsvolumen im Mai dieses Jahres belief sich auf 22,4 Billionen Won, ein Anstieg von 50,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Davon stiegen die öffentlichen Aufträge (5 Billionen Won) aufgrund von Tiefbau- und Nichtwohngebäudeprojekten um 60,9 %; die privaten Aufträge (17,4 Billionen Won) stiegen aufgrund großer Nichtwohngebäudeprojekte im Zusammenhang mit Halbleiterfabriken und Industriekomplexen um 47,1 %. Das Bauleistungsvolumen, ein gleichlaufender Indikator für die Baukonjunktur, belief sich auf 11,9 Billionen Won, ein Anstieg von 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr, jedoch mit geringer Erholungsdynamik. Der Nichtwohngebäudebereich wuchs um 18,2 %, der Wohnungsbau ging um 3,9 % zurück, und der Tiefbau wuchs nur um 1,4 %.
Die Zahl der Beschäftigten im Baugewerbe betrug im Mai 1,92 Millionen, ein Rückgang um 1,0 % gegenüber dem Vormonat und um 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Der Baukostenindex, ein Indikator für Baustoffpreise, lag bei 137,67, ein Anstieg von 5,1 % im Jahresvergleich. Der Erzeugerpreisindex für Betonstahl stieg um 6,1 % im Jahresvergleich, der Marktpreisindex um 12,1 %, was die Hauptursache für die gestiegene Materialkostenbelastung darstellt.










