de.wedoany.com-Bericht: TotalEnergies hat für elf Batteriespeicherprojekte in Deutschland eine Fremdkapitalfinanzierung in Höhe von 440 Millionen Euro (ca. 502 Millionen US-Dollar) erhalten. Das Projektportfolio umfasst eine Gesamtkapazität von 789 MW/1628 MWh.

Diese Projekte werden von der TotalEnergies-Tochtergesellschaft Kyon Energy entwickelt, die 2024 von TotalEnergies übernommen wurde und zu den aktivsten Entwicklern von Batteriespeichersystemen in Deutschland zählt. Im März 2026 schloss TotalEnergies eine Transaktion mit Allianz Global Investors ab, bei der 50 % der Anteile an elf Projekten an die Allianz veräußert wurden. Beide Parteien investieren gemeinsam rund 500 Millionen Euro, wovon etwa 70 % über Fremdkapital finanziert werden. TotalEnergies bleibt als Asset-Betreiber erhalten und behält die Kontrolle über das tägliche Management. Alle Projekte sollen bis 2028 in Betrieb genommen werden, wobei die Batteriesysteme hauptsächlich von Saft, dem Systemintegrator von TotalEnergies, geliefert werden.
Benedikt Deuchert, Leiter für Geschäftsentwicklung und Regulierungsangelegenheiten bei Kyon, erklärte: „Die Finanzierungslandschaft für BESS-Projekte in Deutschland befindet sich in einem bedeutenden Wandel. Die Projekte haben ein bankfähiges Niveau erreicht und ziehen große Infrastrukturinvestoren sowie bedeutende internationale Finanzinstitute an.“ Diese Entwicklung ist von entscheidender Bedeutung, da der erforderliche Investitionsumfang erheblich gestiegen ist – von Projekten, die früher von kleineren spezialisierten Akteuren mit Budgets in Höhe von mehreren hundert Millionen Euro finanziert werden konnten, hin zu einem Markt, der nun Milliardenbeträge zur Unterstützung einer massiven Expansion mobilisieren muss. Gleichzeitig ist diese Entwicklung eng mit der Reifung der Ertragsstrukturen und Risikoverteilungsmechanismen verbunden.










