Einem kürzlich von Offshore Energy UK (OEUK) veröffentlichten Bericht zufolge wird die siebte Auktionsrunde in Großbritannien die größte aller Zeiten sein. Dabei werden neue Verträge im Umfang von über 8 GW vergeben, um das Clean Power 2030 (CP30)-Ziel der britischen Regierung von 43 bis 51 GW installierter Offshore-Windkraftkapazität erfolgreich zu erreichen.
Offshore Energy UK (OEUK) warnte in seinem Bericht „Wind Energy Insight 2025“, dass Großbritannien zwar das Potenzial habe, ein bedeutender Windenergieexporteur zu werden, dass aber dennoch Maßnahmen erforderlich seien, um Preissteigerungen, Kapitalkosten und die Wettbewerbsfähigkeit der britischen Lieferkette in den Griff zu bekommen.
Der Bericht stellt fest, dass steigende Kosten, Finanzierungskosten und Marktaussichten Investitionen in Offshore-Windenergie schwieriger machen, wie die Einstellung der Produktion im Windpark Hornsea 4 in den letzten Wochen zeigt, was zusätzlichen Druck auf die Erreichung der CP30-Ziele ausübt.
Öl und Gas aus der Nordsee sind seit mehr als 50 Jahren Großbritanniens wichtigste Energiequelle und auch in den kommenden Jahren wird Großbritannien im Zuge des Ausbaus der erneuerbaren Energien weiterhin auf heimisches Öl und Gas als Teil seines integrierten Energiemixes angewiesen sein.
Da die Aufmerksamkeit auf die Dekarbonisierung der Wirtschaft immer mehr zunimmt, wird erwartet, dass Elektrizität die zukünftige kohlenstoffarme Energiestruktur dominieren wird.









