Die 11 Windturbinen des Offshore-Windparks Sophia in Großbritannien stehen jetzt. Das Projekt startete im März dieses Jahres und wird bis zum Jahresende andauern. Auch auf dem britischen Projektgelände sind die Fundamentinstallationsarbeiten im Gange; 76 Monopile-Fundamente sind bereits installiert.

Das von RWE entwickelte Projekt wird über eine Erzeugungskapazität von 1,4 GW verfügen und 100 Turbinen vom Typ Siemens Gamesa SG 14-222 DD nutzen, von denen die Hälfte mit recycelbaren Rotorblättern ausgestattet sein wird.
Die Turbinen wurden von Cadelers Windturbinen-Installationsschiff (WTIV), Wind Peak, installiert, das vom Hafen von Hull aus in See sticht und pro Fahrt die für sechs Windturbinen erforderlichen Komponenten laden kann. Wind Peak hat Ende März seine erste 14-Megawatt-Windturbine installiert.
Der Standort des Sophia-Projekts befindet sich auf der Doggerbank, 195 Kilometer vor der Küste Großbritanniens, und die Installation des Monopile-Fundaments wird ebenfalls von Van Oords Hubschiff „Aeolus“ durchgeführt. Laut der jüngsten Mitteilung des Projektteams an die Seefahrer wurden bisher 76 Monopile-Fundamente installiert. Die Monopiles für das Sofia-Projekt wurden von EEW Special Pipe Construction hergestellt.
Das Schallschutzschiff (großer Blasenschleier) SAR Odin ist ebenfalls vor Ort und unterstützt Aeolus weiterhin bei den Fundamentinstallationsarbeiten.
RWE hat sich mit dem deutschen Blasenschleier-Entwickler Hydrotechnik Offshore zusammengetan, um die Unterwasser-Schallminderungstechnologie im Offshore-Windpark Sofia einzusetzen. Dies ist das erste Mal, dass die Technologie in Großbritannien eingesetzt wird. Der 1,4-GW-Offshore-Windpark Sofia soll 2026 in Betrieb gehen und dann genug Strom erzeugen, um 1,2 Millionen britische Haushalte zu versorgen.









