Die norwegische Regierung hat am Montag den Start der ersten Phase der Ausschreibung für ihr erstes schwimmendes Offshore-Windkraftprojekt angekündigt. Sie plant, den erfolgreichen Bietern insgesamt 35 Milliarden norwegische Kronen (etwa 3,37 Milliarden US-Dollar) an Subventionen zukommen zu lassen. Das Projekt befindet sich in den Gewässern von Utsira Nord vor der Südwestküste Norwegens und hat eine geplante installierte Leistung von 500 MW.

Die Ausschreibung markiert für Norwegen einen neuen Durchbruch im Bereich der erneuerbaren Energien. Obwohl Norwegen im Jahr 2024 seine erste Lizenz für einen festen Offshore-Windpark erteilt hat, hat die Regierung erklärt, dass sie sich in Zukunft auf die Entwicklung schwimmender Windkrafttechnologie konzentrieren wird. Diese Technologie eignet sich besonders für Meeresgebiete, in denen feste Fundamente nicht möglich sind, und gilt als eine neue Richtung für die Entwicklung der Offshore-Windenergie.
Als Mitglied der Europäischen Freihandelsassoziation unterliegen die Ausschreibungsverfahren Norwegens den EU-Beihilfevorschriften. Die Aufsichtsbehörde der EFTA genehmigte die Ausschreibung Norwegens im April. Die norwegische Regierung sagte, das Subventionsprogramm werde die Kosten senken und die Kommerzialisierung der schwimmenden Windkrafttechnologie vorantreiben.









