de.wedoany.com-Bericht: Das europäische Projekt Imagine-B5G ist kürzlich offiziell abgeschlossen worden. Im Hafen von Valencia wurde das fortschrittliche 5G-Privatnetz 5GVLCPortLab in Betrieb genommen, das als Testplattform dient, um industrielle Anwendungen in einer realen Umgebung zu validieren.
Das Programm wird gemeinsam durch das Programm „Horizont Europa" finanziert, global von der Polytechnischen Universität Valencia (UPV) koordiniert, unter aktiver Beteiligung der Stiftung Valenciaport und in Zusammenarbeit mit der Hafenbehörde von Valencia (APV), die die notwendigen Einrichtungen bereitstellt.
Die Wirkung der erzielten Ergebnisse wurde von der Europäischen Kommission offiziell anerkannt. Die Kommission hat fünf Pilotprojekte, die im Hafengebiet von Valencia durchgeführt wurden, in die Liste der zehn größten technologischen Innovationen europäischer Häfen aufgenommen.
Die eingesetzte Infrastruktur unterstützt fünf Pilotprojekte, die sich auf Sicherheit, Management und Effizienz im Hafen konzentrieren. Das erste Pilotprojekt ist ADAPT-G, das Drohnenüberwachung umfasst und unbemannte Luftfahrzeuge mit Mixed-Reality-Brillen kombiniert, um Ein- und Ausgänge sowie Sperrbereiche in Echtzeit zu überwachen. Das zweite Pilotprojekt ist Rescue-5G, das Rettungseinsätze auf See unterstützt, indem unbemannte Überwasserfahrzeuge ferngesteuert in Echtzeit für visuelle Inspektionen, Such- und Rettungsmissionen auf See eingesetzt werden. Das dritte ist das Projekt 5G-Virtufix, das eine unterstützende Wartungslösung bietet. Es nutzt Augmented Reality und Künstliche Intelligenz, um Bedienern zu ermöglichen, komplexe Maschinen mit Fernunterstützung durch Experten zu reparieren und so Ausfallzeiten zu reduzieren. Das vierte Pilotprojekt Portsafe-B5G konzentriert sich auf Arbeitssicherheit und intelligente Analyse. Es integriert eine Plattform aus Kameras, Drohnen und automatischen Bodenfahrzeugen, um unbefugtes Betreten zu erkennen und die Nutzung persönlicher Schutzausrüstung zu überprüfen. Das fünfte ist das Projekt Abyss-5G, das die Sicherheit und Überwachung von Meeresgebieten betrifft. Es integriert 5G-Konnektivität mit autonomen Überwasserfahrzeugen für Überwachungs-, Umweltkontroll- und Küstenrettungsmissionen, wodurch Kosten und Personalrisiken gesenkt werden.
Die Stiftung Valenciaport beteiligt sich an internationalen Allianzen, um disruptive Technologien in das Logistik- und Hafenökosystem einzuführen. Die bei der Verwaltung dieser privaten Netze gesammelten praktischen Erfahrungen ebnen den Weg für die Ausweitung der Technologie auf anspruchsvolle Arbeitsbereiche wie Containerterminals und legen gleichzeitig die Grundlage für die zukünftige Entwicklung hin zu 6G. Um die Kontinuität der Forschung zu gewährleisten, hat die Stiftung bereits neue europäische Initiativen gestartet, darunter das Projekt 5G-Valenciaport (finanziert durch das CEF-Programm) und das Projekt COP-PILOT (Horizont Europa).
Darüber hinaus macht das Beschäftigungszentrum des Hafens von Valencia (CPE) weiterhin Fortschritte bei der Festigung seines Alkohol- und Drogenprotokolls und etabliert ein zunehmend integriertes und koordiniertes Präventionssystem. Das Programm, das sich auf Gesundheitsüberwachung und Arbeitswohlbefinden konzentriert, hat die anfängliche Implementierungsphase erfolgreich abgeschlossen und ist zur gängigen Präventionspraxis geworden. Eine kürzlich abgehaltene Abschlussbesprechung bestätigte sehr positive Fortschritte auf organisatorischer, vertraulicher und technischer Koordinationsebene, wobei die Hafenarbeiter bei den Tests Kooperation und Akzeptanz zeigten.
Die bei der Durchführung von Stichprobenkontrollen gesammelten Erfahrungen zeigen, dass das Modell an die unterschiedlichen Räume und Dynamiken der Kais von Valencia angepasst werden kann. Nachdem die Einrichtungen von APM Terminals und CSP Spain als Ausgangspunkt für die schnelle Bereitstellung des Teams dienten, wurde das Modell anschließend auf MSC und Valencia Terminal Europa (VTE) übertragen. In den ersten drei Infrastrukturen konzentrierten sich die Kontrollen auf Containerumschlag, während die Eingriffe bei VTE auf den RoRo-Verkehr abzielten.
Im Zeitraum von Mai 2025 bis Mai 2026 wurden insgesamt 1356 ärztliche Untersuchungen durchgeführt, darunter planmäßig 140 zufällige Substanzkontrollen, was einem täglichen Screening von Montag bis Freitag entspricht. Darüber hinaus wurden in den letzten sechs Monaten direkt in der Arbeitsumgebung vier Stichprobenkontrollen durchgeführt, die 46 aktive Arbeiter umfassten. Das Protokoll des CPE Valencia verzichtet auf einen bestrafenden Ansatz und bietet in allen Fällen soziale und individuelle Unterstützung, um die Gesundheit und Sicherheit des Arbeitsumfelds zu gewährleisten.










