de.wedoany.com-Bericht: Verizon hat seine bereinigte Gewinnprognose für das Gesamtjahr angehoben und einen Vertrag über die Bereitstellung von Dark Fiber mit Google im Wert von über einer Milliarde Dollar bekannt gegeben. Die Aktie des Unternehmens stieg daraufhin um drei Prozent.

Verizon-CEO Dan Schulman erklärte in einer Telefonkonferenz nach der Veröffentlichung der Quartalszahlen, dass er bis Jahresende mit weiteren Vereinbarungen rechne, die in den kommenden Jahren Einnahmen in Milliardenhöhe generieren könnten.
Der Aufbau von KI-Infrastruktur eröffnet Telekommunikationsanbietern neue Wege, ihre Glasfasernetze zu monetarisieren, da Hyperscaler-Cloud-Dienste nach Hochleistungsverbindungen zwischen ihren Rechenzentren suchen.
Unter der Führung des neuen CEO Dan Schulman befindet sich Verizon in einer strategischen Neuausrichtung. Durch die Einführung vereinfachter Mobilfunktarife, eines neuen Treueprogramms und gebündelter drahtloser Breitbanddienste soll das Kundenwachstum verbessert werden. Im zweiten Quartal gewann das Unternehmen 184.000 neue monatlich zahlende Mobilfunkkunden hinzu und übertraf damit die von FactSet befragten Analystenerwartungen von 103.900.
Im Juni hatte Verizon sein Mobilfunkangebot grundlegend überarbeitet und den Simplicity-Tarif mit unbegrenztem Datenvolumen eingeführt. Dieser ersetzt komplexe Tarifserien durch transparente Preise und beinhaltet den Zugang zum schnellsten 5G-Netz sowie mobile Hotspot-Daten.
Das Unternehmen erwartet nun einen bereinigten Jahresgewinn pro Aktie von 4,99 bis 5,04 Dollar, nach zuvor prognostizierten 4,95 bis 4,99 Dollar. Der freie Cashflow soll in diesem Jahr um neun bis zehn Prozent steigen, gegenüber der vorherigen Erwartung von etwa sieben Prozent oder mehr.
Laut von LSEG zusammengestellten Daten belief sich der Umsatz im zweiten Quartal auf 34,3 Milliarden Dollar und lag damit unter den Analystenerwartungen von 35,16 Milliarden Dollar. Grund dafür war eine Verlangsamung der Handy-Upgrades, da Kunden ihre Geräte länger nutzen, was zu sinkenden Geräteumsätzen führte. Der bereinigte Gewinn pro Aktie lag mit 1,30 Dollar jedoch über den erwarteten 1,27 Dollar, was auf Kosteneinsparungen und geringere Ausgaben für Gerätesubventionen zurückzuführen ist.










