US-Energieministerium genehmigt 20-jährige Exportlizenz für Argent LNG-Projekt
2026-07-27 10:48
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de.wedoany.com-Bericht: Der US-amerikanische Flüssigerdgas-Entwickler Argent LNG hat vom US-Energieministerium (DOE) eine 20-jährige Exportgenehmigung erhalten, die es ihm erlaubt, ab dem geplanten Terminal in Port Fourchon, Louisiana, jährlich bis zu 25 Millionen Tonnen US-amerikanisches Flüssigerdgas (LNG) in Länder mit Freihandelsabkommen (FTA) zu exportieren.

Die Genehmigung wurde auf Grundlage der DOE-Verordnung Nr. 5447 erteilt und legt die jährliche Exportmenge auf 1293,75 Bcf (Milliarden Kubikfuß) Erdgas fest. Diese Genehmigung gilt als ein wichtiger bundesstaatlicher regulatorischer Meilenstein im Genehmigungsprozess des Projekts.

Argent LNG plant den Bau des Exportterminals auf einem rund 900 Acre großen Grundstück in Port Fourchon, Lafourche Parish. Die Anlagenplanung umfasst 12 modulare Verflüssigungslinien mit Baker Hughes NMBL™-Technologie, zwei LNG-Tanks mit einem Fassungsvermögen von jeweils 220.000 Kubikmetern, eine 350-Megawatt-Gaskraftanlage sowie zwei marine Verladeanlegestellen, die große LNG-Tanker bedienen können.

Das Unternehmen rechnet mit einem Baubeginn Ende 2027 und strebt die erste LNG-Produktion im ersten Quartal 2030 an.

Die Genehmigung gilt derzeit nur für Exporte in Länder, mit denen die USA ein Freihandelsabkommen haben. Der separate Exportantrag von Argent LNG für Nicht-FTA-Länder wird noch vom DOE geprüft. Darüber hinaus befindet sich das Projekt in der Vorab-Umweltprüfungsphase der Federal Energy Regulatory Commission (FERC); das Unternehmen hat bereits 11 Ressourcenberichte zu Umwelt-, Ingenieur- und sozioökonomischen Auswirkungen eingereicht.

Jonathan Bass, Vorstandsvorsitzender und CEO von Argent LNG, erklärte, dass diese bundesstaatliche Genehmigung ein wichtiger regulatorischer Meilenstein für den Projektfortschritt sei. Das Unternehmen werde die Entwicklung weiter vorantreiben, um das globale Marktangebot an US-amerikanischem LNG zu erhöhen. Das Unternehmen hat kürzlich auch mehrere kommerzielle Vereinbarungen bekannt gegeben, darunter Absichtserklärungen zur Unterstützung der LNG-Versorgung der Ukraine, Bangladeschs und der Türkei; diese Vereinbarungen stehen jedoch in keinem Zusammenhang mit der DOE-Exportgenehmigung.

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