Singapurs Keppel holt 1,5 Milliarden Dollar von Apollo für die Abwicklung alter Bohranlagen
2026-07-28 09:29
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de.wedoany.com-Bericht: Keppel verarbeitet über einen neuen Fonds bis zu zehn alte Offshore-Bohranlagen, in den Apollo bereits 1,5 Milliarden Dollar investiert hat. In der ersten Phase wird der Keppel Offshore Fund rund 1,2 Milliarden Singapur-Dollar (957 Millionen US-Dollar) für den Erwerb von sechs in Betrieb befindlichen Anlagen von Keppels Tochtergesellschaft Rigco Holding zahlen; die Transaktion soll noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. Apollo übernimmt die Bareinlage, während Keppel sich durch die Einbringung von 50 % der Fondsanteile in Form von Sachwerten beteiligt und die Verwaltung dieser Vermögenswerte fortsetzt, wofür es regelmäßig Beratungs- und Verwaltungsgebühren erhält.

Durch diese Vermögensübertragung wird sich das verwaltete Vermögen von Keppel um rund 3,9 Milliarden Singapur-Dollar erhöhen – zum Ende des Jahres 2025 belief sich das gesamte verwaltete Vermögen auf 95 Milliarden Singapur-Dollar. Aufgrund des Verkaufs der ersten sechs Anlagen wird Keppel im ersten Halbjahr einen buchhalterischen Verlust von rund 92 Millionen Singapur-Dollar verbuchen. Vier weitere Bohranlagen in unterschiedlichen Bauphasen sollen zwischen 2027 und 2028 fertiggestellt und in den Fonds überführt werden, was Keppel dann rund 988 Millionen US-Dollar in bar einbringen dürfte. Die verbleibenden drei Anlagen aus dem Portfolio von 13 Anlagen von Rigco sind nicht Teil dieser Transaktion.

Keppel hatte Ende 2024 die vollständige Kontrolle über Rigco und dessen verbliebene Flotte erlangt, als Teil einer Strategie zur beschleunigten Verwertung der Altvermögenswerte aus dem früheren Offshore- und Schifffahrtsgeschäft. Dabei wurden 843 Millionen Singapur-Dollar aus Rigco freigesetzt, um die Fertigstellung unvollendeter Einheiten zu finanzieren und diese zu monetarisieren. Diese Bohranlagen waren vor der Fusion von Keppel Offshore & Marine mit Sembcorp Marine zur Gründung von Seatrium ausgegliedert worden. Keppel hat mehrfach betont, nicht in den Bau von Bohranlagen zurückkehren zu wollen, sondern die verbliebene Flotte in Bargeld und gebührenpflichtige Vermögenswerte umzuwandeln. Die Investition von Apollo steht noch unter dem Vorbehalt behördlicher Genehmigungen und der Erfüllung weiterer üblicher Abschlussbedingungen.

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