Energieunternehmen aus Singapur, Malaysia und Vietnam haben eine gemeinsame Entwicklungsvereinbarung unterzeichnet, um gemeinsam grenzüberschreitende Verbindungen im Bereich erneuerbarer Energien zu erkunden, insbesondere die Möglichkeit, Offshore-Windenergie aus Vietnam in andere Länder zu exportieren.

Im Rahmen der Vereinbarung wird Malaysia durch das MY Energy Consortium vertreten, ein gemeinsam von Tenaga Nasional Berhad und Petroliam Nasional Berhad gegründetes Konsortium in Zusammenarbeit mit einem Konsortium aus der Vietnam Petroleum Technical Services Company (PTSC) und Sembcorp Utilities, einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft der singapurischen Sembcorp Industries.
Die auf dem ASEAN-Gipfel in Kuala Lumpur angekündigte Vereinbarung besagt, dass das Konsortium die Machbarkeit der Übertragung erneuerbarer Energien von Vietnam nach Malaysia und Singapur über ein neues Unterseekabel und das nationale Stromnetz auf der malaiischen Halbinsel prüfen wird.
Singapur will bis 2035 etwa sechs Gigawatt kohlenstoffarmen Strom importieren und damit etwa ein Drittel des Energiebedarfs des Landes decken.
Vietnam hat derzeit mehrere küstennahe Windparks in der Entwicklung und im Betrieb und rechnet damit, bis 2030 über eine Offshore-Windkapazität von 6 GW zu verfügen. Das Ziel der Regierung besteht darin, bis 2050 über eine Offshore-Windkapazität von 70 bis 91,5 GW zu verfügen.









