Australische BHP-Hafenarbeiter planen 48-stündige Arbeitskampfmaßnahme
2026-07-31 15:50
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de.wedoany.com-Bericht: Einige Gewerkschaftsmitglieder im Hafen von Port Hedland in Westaustralien haben BHP eine Ankündigung über geschützte Arbeitskampfmaßnahmen übermittelt und planen, vom 8. bis 9. August die Eisenorerz-Verladung und den Terminalbetrieb phasenweise einzuschränken. Die betreffenden Maßnahmen hängen vom Ergebnis der nächsten Runde der Tarifverhandlungen ab, die am 4. August unter der Leitung der australischen Fair Work Commission stattfinden soll; derzeit wurden sie noch nicht offiziell umgesetzt.

Nach der von der Gewerkschaft veröffentlichten Planung beabsichtigen die betroffenen Mitarbeiter, am 8. August ein 24-stündiges Verbot der Schiffsbeladung durchzuführen und anschließend ab dem 9. August um 5:30 Uhr einen vollständigen 24-stündigen Arbeitsstopp am BHP-Schüttgut-Exportterminal in Port Hedland zu veranstalten. Mitarbeiter der Hochspannungs- und Stromversorgungsabteilung, die an Verhandlungen über eine weitere Unternehmensvereinbarung beteiligt sind, planen außerdem einen zwölfstündigen Arbeitsstopp am 9. August. Diese Maßnahme betrifft nur einen Teil der BHP-Exportaktivitäten in Port Hedland und bedeutet nicht, dass die Verladeaktivitäten anderer Bergbauunternehmen im Hafen von Port Hedland gleichzeitig eingestellt werden.

Die Tarifverhandlungen betreffen etwa 450 Hafenbetriebs- und Wartungsmitarbeiter; die Gespräche dauern bereits über sieben Monate an, und beide Seiten verhandeln über eine vierjährige Unternehmensvereinbarung. BHP hat angegeben, ein Lohnangebot mit einer kumulierten Erhöhung von 16 % vorgelegt zu haben; die Gewerkschaft fordert hingegen, dass Lohnerhöhungen und Arbeitsbedingungsgarantien ausdrücklich in der Vereinbarung festgeschrieben werden. Voraussichtlich nehmen etwa 150 Gewerkschaftsmitglieder an der geplanten Maßnahme teil; die Gewerkschaft erklärte, dass innerhalb von zwei Tagen bis zu 16 Eisenerzschifffahrten Verzögerungen erleiden könnten. BHP erklärte, das Unternehmen habe Notfallpläne zur Aufrechterhaltung eines sicheren Betriebs erstellt.

Gewerkschaftsmitarbeiter im Hafen von Port Hedland hatten bereits am 16. Juli einen achtstündigen Arbeitsstopp durchgeführt, der jedoch nur geringe Auswirkungen auf die Verladevorgänge hatte; während des Arbeitsstopps konnten weiterhin sieben Schiffe beladen werden. Die neue Maßnahme umfasst zusätzlich ein Verbot der Schiffsbeladung; die tatsächlichen Auswirkungen hängen vom Verhandlungsergebnis am 4. August, der Teilnehmerzahl und der Personaleinsatzplanung von BHP ab.

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