de.wedoany.com-Bericht: Tata Power hat angekündigt, im Januar 2028 in Odisha eine 10-Gigawatt-(GW)-Fabrik für Solarwafer und -Ingots in Betrieb nehmen zu wollen, um die inländische Produktionskapazität für Photovoltaik-(PV)-Module zu stärken. Das Unternehmen gab an, bereits über das Projektgelände zu verfügen und die Vorbereitungsarbeiten aufgenommen zu haben, um den Weg für den vollständigen Baubeginn später in diesem Jahr zu ebnen. Dieses Projekt gilt als Großinvestition im indischen Solarmarkt und zielt darauf ab, die Eigenständigkeit der vorgelagerten Lieferkette für saubere Energie zu stärken.
Tata Power erklärte, dass während der Vorbereitungsphase des Standorts Umweltgenehmigungen, Wasserversorgungsvereinbarungen und andere behördliche Zulassungen vorangetrieben werden. Der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Praveer Sinha, sagte, dass der Bau voraussichtlich im Oktober 2026 beginnen und der kommerzielle Betrieb für Januar 2028 angestrebt werde. Das Unternehmen ist der Ansicht, dass dieser Zeitplan angesichts der aktuellen Fortschritte und der kontinuierlichen Abstimmung mit der Landesregierung umsetzbar ist. Das Projekt wird voraussichtlich Arbeitsplätze vor Ort schaffen und während der Bauphase eine Zusammenarbeit mit inländischen Zulieferern ermöglichen.
Die Fabrik wird in zwei Phasen mit jeweils 5 GW Kapazität entwickelt, was nach vollständiger Fertigstellung eine Gesamtkapazität von 10 GW ergibt. Diese Größenordnung würde die Fabrik zu einem der größten integrierten Wafer- und Ingot-Herstellungsstandorte Indiens machen und voraussichtlich die wachsende Solarprojekt-Installation im gesamten Land unterstützen. Tata Power erklärte, dass das Projekt die lokale Produktion wichtiger PV-Komponenten stärken und die Abhängigkeit von importierten Wafern und Ingots verringern werde.
Nach der Bewertung von Anreizprogrammen und politischer Unterstützung mehrerer Bundesstaaten entschied sich Tata Power letztlich für Odisha. Unternehmensvertreter erklärten, dass wettbewerbsfähige Stromkosten und finanzielle Anreize die Machbarkeit des Projekts erhöhten; der Standort biete zudem logistische Vorteile für die Lieferkettenintegration und Zugang zu lokalen Fachkräften. Tata Power ergänzte, dass Investitionen in die vorgelagerte Solarfertigung eine strategische Priorität des Unternehmens seien, da Indien seine Energiewende beschleunige und den Aufbau einer widerstandsfähigen industriellen Basis für saubere Energie anstrebe.










