de.wedoany.com-Bericht: Amanda Lacaze ist nach ihrem Ausscheiden bei Lynas Rare Earths Anfang dieses Jahres nun als nicht geschäftsführende Direktorin bei Vulcan Energy eingestiegen. Das Unternehmen erklärte, dieser Schritt werde dazu beitragen, die Lieferkette für kritische Mineralien und die intelligente Lieferkette seines deutschen Lionheart-Lithiumprojekts voranzutreiben.

Francis Wedin, Executive Chairman von Vulcan Energy, erklärte in einer Stellungnahme, Lacaze verfüge über umfangreiche Erfahrung und eine herausragende Erfolgsbilanz beim Aufbau westlicher Lieferketten für kritische Rohstoffe und werde das Unternehmen bei der Weiterentwicklung des Lionheart-Lithiumprojekts im Oberrheingraben in Deutschland unterstützen. Das Projekt ist als Schlüsselprojekt für kritische Mineralien und Energie für den europäischen Markt positioniert.
Das Lionheart-Projekt plant den Aufbau der ersten integrierten kohlenstoffarmen Lithium-Lieferkette Europas, um die wachsende Nachfrage des Kontinents nach batteriequalitativen kritischen Mineralien zu decken. Das Projekt hat öffentliche Zuschüsse in Höhe von rund 204 Millionen Euro (ca. 332,4 Millionen US-Dollar) sowie eine Eigenkapitalfinanzierung von 150 Millionen Euro (ca. 244,5 Millionen US-Dollar) erhalten. Das Projekt umfasst eine vollständige Lieferkette von der Gewinnung bis zur Raffination, wobei alle relevanten Prozessschritte innerhalb eines Umkreises von 100 Kilometern liegen. Das Kernverfahren nutzt die direkte Lithiumextraktionstechnologie, die von proprietärer geothermischer Energie angetrieben wird.
Lacaze verfügt über eine langjährige Karriere im Bergbausektor und führte Lynas Rare Earths zwölf Jahre lang, wobei sie das Unternehmen von einem aufstrebenden Seltenerdproduzenten zu einem weltweit bedeutenden Anbieter von Seltenerdprodukten entwickelte. Derzeit ist sie außerdem Vorsitzende des Minerals Council of Australia und Mitglied von Chief Executive Women.
Lacaze erklärte, sie habe nach ihrem Ausscheiden bei Lynas mehrere Verwaltungsratsposten in Betracht gezogen und sich letztlich für Vulcan Energy entschieden, da das Unternehmen über einen branchenführenden technologischen Ansatz verfüge, der nach Fertigstellung voraussichtlich die weltweit erste kostengünstige, integrierte Lithium- und Geothermieproduktion aus einer einzigen Quelle ermöglichen werde. Sie freue sich darauf, dem Verwaltungsrat beizutreten, während das Lionheart-Lithiumprojekt von der Bauphase in Richtung der ersten kommerziellen Produktion voranschreitet.










