de.wedoany.com-Bericht: Die Mexikanische Bergbaukammer (Camimex) erwartet, dass die Bergbauinvestitionen in Mexiko im Jahr 2026 6,4 Milliarden US-Dollar erreichen werden, was einem Anstieg von 30,8 % gegenüber 4,9 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 entspricht. Die Organisation warnt zugleich, dass Projekte im Wert von rund 11 Milliarden US-Dollar weiterhin stillstehen, da Genehmigungen und Lizenzen noch nicht erteilt wurden.

Bei der Vorstellung des Jahresberichts 2026 wies Camimex darauf hin, dass das kurzfristige Investitionspotenzial der Branche bei gestärkter regulatorischer Rechtssicherheit und beschleunigter Genehmigungserteilung 14 Milliarden US-Dollar übersteigen könnte, und das Gesamtinvestitionspotenzial bis zum Ende dieses Jahrzehnts voraussichtlich 40 Milliarden US-Dollar übersteigen dürfte.
Das erwartete Wachstum wird hauptsächlich durch Erweiterungen von Minenstandorten, Betriebsunterhalt und Maschinenkäufe getrieben. Dabei entfallen die höchsten Ausgaben auf den Betriebsunterhalt von Minen mit voraussichtlich 1,11 Milliarden US-Dollar, gefolgt von Projekterweiterungen mit 976 Millionen US-Dollar und Ausrüstungskäufen mit 835 Millionen US-Dollar. Diese Mittel zielen darauf ab, die Betriebskapazitäten zu stärken, die Lebensdauer der Minen zu verlängern und die Produktivität zu steigern.
Mexiko bleibt einer der weltweit führenden Silberproduzenten und ist zugleich ein bedeutender Lieferant von Kupfer, Gold und Zink. Zu den namhaften Unternehmen, die im Land tätig sind, zählen Grupo México, Industrias Peñoles, Fresnillo, Torex Gold, First Majestic Silver, Agnico Eagle und Alamos Gold.
Die tatsächlich im Jahr 2025 umgesetzten Investitionen (4,9 Milliarden US-Dollar) lagen unter der ursprünglichen Erwartung von 5,31 Milliarden US-Dollar. Die Prognose für 2026 spiegelt daher eine Erholung des Investitionstempos im mexikanischen Bergbausektor wider.









